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Schon wieder zu spät: Konzertveranstalter würgt Madonna ab

Bild von Madonna

DE Showbiz - Madonna (61) wird sich im Laufe der letzten Wochen und Monate wohl so manches Mal gewünscht haben, sie wäre zuhause geblieben. Die Tour der Queen of Pop ('La Isla Bonita') steht einfach unter keinem guten Stern.

Konzertabsagen und Schmerzen

Ob es jetzt Konzertabsagen wegen Schmerzen und Verletzungen der Sängerin sind oder eine Klage von Fans, die es einfach nicht hinnehmen wollten, dass ihr Idol mit drei Stunden Verspätung auf die Bühne kommt — die Negativ-Schlagzeilen reißen nicht ab. Dabei ist Madonna bekannt dafür, ihre Fans warten zu lassen, und genau das tat sie auch diese Woche im Londoner Palladium. Was die Queen of Pop dabei nicht beachtet hatte: In einem Land, in dem die Zapfhähne pünktlich zur Sperrstunde hochgeklappt werden, wollen auch die Veranstalter pünktlich nach Hause. Die Regeln des legendären Theaters in einer Seitenstraße der Oxford Street sind klar: Um 23 Uhr ist Schluss.

Madonna singt ohne Band weiter

Da Madonna am Mittwoch (5. Februar) allerdings wieder einmal mit einer Stunde Verspätung auf die Bühne gekommen war, hatte sie ihren Auftritt zu dem Zeitpunkt noch nicht beendet. Der schwere Vorhang senkte sich dennoch pünktlich auf die Sängerin, die in einem Videoclip zu hören ist, wie sie laut flucht. Als die Lichter angingen, kam Madonna einfach vor den Vorhang und beendete dort ihren Gig a capella. Das Publikum reagierte Zeugenaussagen zufolge begeistert: Alle stürmten nach vorn und begannen, mitzusingen. Der Veranstalter behauptet derweil, der Vorhang sei nur halb herabgelassen worden.

Madonna ließ anschließend ihrer Wut auf Social Media freien Lauf. "Künstler sind dazu da, Unruhe zu stiften" schrieb sie auf Instagram und dankte den Anwesenden. Die Meinungen über die ständigen Verzögerungen sind derweil geteilt, viele wollen ihr routinemäßiges Zuspätkommen nicht hinnehmen. Die Zeiten, in denen Musiker ihr Publikum mit Verachtung können, sind eben vorbei — wer Hunderte Euro für eine Karte bezahlt, will sich nicht auf noch Gedanken machen müssen, ob der letzte Zug ohne ihn abfährt. Eins ist derweil klar: Diejenigen, die dabei waren, werden diesen Madonna-Gig so schnell nicht vergessen.



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