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Zum Aufreißen auf die Demo: Rod Stewart war Atomwaffengegner mit Hintergedanken

Bild von Rod Stewart

DE Showbiz - Rod Stewart kommt allmählich in die Jahre — in Kürze wird der Sänger ('Do Ya Think I'm Sexy?') seinen 75. Geburtstag feiern. Doch er wirbelt nach wie vor über die Bühnen der Welt, singt vor ausverkauften Hallen.

Rod Stewart marschierte für den Frieden

Für eine Dokumentation der BBC zog der Sänger jetzt ein wenig Bilanz, blickte auf seine jungen Jahre zurück. Was heutzutage oft in Vergessenheit gerät: In den Sechzigern war Rod Stewart ein leidenschaftlicher Anhänger der Campaign of Nuclear Disarmament, kurz CNS, der britischen Bewegung gegen Atomwaffen. Auch auf Ostermärschen und in Sitzblockaden war der Altrocker oft anzutreffen, wurde sogar verhaftet. Doch wie er jetzt gestand, hatte der junge Rod nicht annähernd so viel Interesse am Weltfrieden, wie solche Aktionen vermuten lassen.

Monatelang dieselben Cordhosen

"Wir sind auf diese ganzen CND-Märsche gegangen", erinnerte er sich und fügte hinzu: "Aber ich habe es eigentlich nur gemacht, um Frauen aufzureißen. Der Krieg hat mich nicht interessiert." Dass er schon damals so viel Erfolg bei Frauen hatte, wunderte den Rocker im Nachhinein. "Es war einfach eine Rebellion. Man musste allerdings müffeln. Man hat monatelang dieselben Cordhosen getragen, und es roch unangenehm." Seine mangelnde persönliche Hygiene sei aber nie ein Hindernis gewesen: Offensichtlich bekam Rod Stewart dennoch das, was er auf den Märschen sucht. Um den Frieden mussten sich andere kümmern.



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