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Selena Gomez: Leidenschaftliches Plädoyer für Migrantenrechte

Bild von Selena Gomez

DE Showbiz - Selena Gomez (27) weiß, was Migration bedeutet. Hätte ihre Familie es nicht gewagt, über die mexikanische Grenze in die USA zu ziehen, wäre die in den Vereinigten Staaten geborene Schauspielerin ('Die Zauberer von Waverly Place') nicht automatisch Amerikanerin geworden. Ihr Leben hätte wohl einen anderen Verlauf genommen. Darum erhebt sie ihre Stimme für all jene, die in die USA einwandern – auch, weil ihr die aktuelle Diskussion um illegale Einwanderung Angst macht.

Selena fordert mehr Empathie

In einem großen Artikel für das 'Time'-Magazin schreibt Selena: "Es ist eine Frage der Menschlichkeit, es betrifft echte Menschen… Wie wir damit umgehen, zeigt unsere Empathie und unser Mitgefühl. Wie wir unsere Mitmenschen behandeln, definiert, wer wir wirklich sind."

Sie offenbart in dem Text auch die Geschichte ihrer eigenen Familie. 1970 gelangte Selenas Tante auf der Ladefläche eines Trucks in die USA und holte Selenas Großeltern nach. Der Vater des Stars wurde kurz darauf in Texas geboren, ebenso wie Selena, die 1992 das Licht der Welt erblickte und automatisch amerikanische Staatsbürgerin wurde. Sie dankt ihrer Familie für ihren "Mut und die Opferbereitschaft".

Kampf um Anerkennung

Viele ihrer Familienmitglieder verbrachte Jahrzehnte damit, die Einwanderung zu legalisieren und selbst US-Staatsbürger zu werden. "Ich werde nie vergessen, was für ein Glück ich hatte, in diesem Land geboren zu sein, was ich meiner Familie und den Umständen verdanke", schreibt sie. "Aber wenn ich Nachrichtenschlagzeilen lese oder sehe, wie in sozialen Medien über Immigration gestritten wird, dann macht mir das Angst und ich sorge mich um die, die in einer ähnlichen Lage sind. Ich habe Angst um mein Land."

Deshalb engagierte sich Selena außerdem in dem Filmprojekt 'Living Undocumented' (Leben ohne Papiere). Die Dokumentation begleitet acht Familien, die Tag für Tag von einer möglichen Deportation bedroht sind.

"Ich spüre meine Verantwortung und nutze meine Bekanntheit, um den Menschen eine Stimme zu geben, die Angst haben, ihre zu erheben. Ich hoffe, dass es andere inspirieren wird, diese acht Familien kennenzulernen, sodass sie mehr Mitgefühl entwickeln, sich über Immigration informieren und sich ihre eigene Meinung bilden."

© Cover Media



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