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Eine wahre Befreiung: Ilka Bessin macht es nicht mehr jedem recht

Bild von Ilka Bessin

Das Thema der aktuellen Ausgabe des Magazins 'Barbara' ist das Schlussmachen. Ein Thema, mit dem sich auch Ilka Bessin (47) bestens auskennt. Die Stand-up-Komikerin hat sich nicht nur von ihrer Kunstfigur Cindy aus Marzahn getrennt, sondern im Laufe ihres Lebens auch von vielen anderen Menschen und Dingen.

Ilka Bessin hat sich befreit

"Es gibt nun mal Menschen, die einen nur ein Stück des Weges begleiten, und irgendwann machen sie schlechte Gefühle, und dann muss man sich auch mal trennen", erklärt sie dazu im Interview mit Barbara Schöneberger (45). Ilka selbst habe fast ihr ganzes Leben gebraucht, um das zu verstehen und schließlich die Konsequenzen gezogen: "Ich habe aufgehört, es jedem recht machen zu wollen. Das war sehr befreiend."

Auch ohne Cindy läuft es gut

Mehr als zehn Jahre lang tourte Ilka Bessin mit pinkfarbenem Jogginganzug und Wuschelperücke über die Comedy-Bühnen. 2016 war Schluss. Seitdem gibt es die "Prinzessin aus dem Plattenbau" nicht mehr. Heute hat sie ihr eigenes Modelabel und steht weiterhin als Komikerin auf der Bühne - eben ohne Kostüm - und hat nach wie vor großen Erfolg. "Die Leute nehmen einen wunderbar an", zitiert sie die 'Berliner Zeitung'. "Ich hatte natürlich ein bisschen Angst und vorher überlegt, wie sprichst du jetzt eigentlich, wenn du das Kostüm ablegst. Man denkt, man muss jetzt komplett alles ändern oder andere Witze machen. Ich habe dann gemerkt, dass die Leute einem sehr wohlgesonnen sind und mich sehr fröhlich empfangen haben."

Bei Netflix kann man Ilka Bessin zurzeit ebenfalls sehen.

© Cover Media



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