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Sido: Konservativer Kiffer

Das volle Programm: Haus, Garten, Frau und Kinder wünscht sich der deutsche Rapper Sido (29) für seine Zukunft. Und Marihuana, glaubt der zahmgewordene Rüpel, werde ihm helfen, seine Ziele zu erreichen.
?Das grüne Zeug ist mein größter Therapeut. Das beruhigt und inspiriert mich?, sagte er der Online-Seite der 'B.Z.'. Der für sein ungezügeltes Mundwerk bekannte Musiker hat in der Vergangenheit viel Mist gebaut, das sagt er selbst. Und zum Charmeur mit weißer Weste reicht es noch immer nicht ganz, er steht schließlich immer noch vor Gericht wegen einer Verbalattacke gegen Model Sandy Meyer-Wölden. Aber er will sich zusammenreißen und dabei helfe ihm seine Lieblingsdroge.
?Ich habe früher alles verhurt und verkokst von den 2,50 Mark, die ich geklaut hatte. Jetzt habe ich Angst, alles zu verlieren, würde keinen Mist mehr bauen. Mir hilft Kiffen?, führte der Künstler weiter aus.
Mit bürgerlichem Namen heißt er Paul Hartmut Würdig und für seinen Sohn will er sich künftig ebenso verhalten. Der Zehnjährige darf weder Papas musikalische Tiraden hören, noch soll er mit dem väterlichen Therapeutikum in Berührung kommen. Das 'superintelligente Drogenopfer', für das Sido mittlerweile steht, weiß nämlich genau, dass die Kifferei nichts Gutes ist. Marihuana sei gefährlich und sein Genuss könne zu psychologischen Störungen führen, gibt der 'Hey du'-Interpret zu.
Er kann dennoch die Finger nicht davon lassen, aber ansonsten läuft es für den Star zumindest privat derzeit prima. Seine Dauerfreundin Doreen Steinert (23) hat am Valentintstag Ja gesagt, 2011 sollen die Hochzeitsglocken läuten. Und als nächstes kommt dann vielleicht das Haus mit Garten. Richtig schön spießig. © Cover Media