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Peter Maffay hilft seinem Heimatland

Bild von Peter Maffay

Vergiss nie, wo du herkommst: Rock-Idol Peter Maffay (60) lässt in seiner rumänischen Heimat ein Ferienheim für misshandelte Kinder errichten.

Vor 46 Jahren flüchteten Maffays Eltern mit ihrem Sohn aus dem damals noch kommunistischen Land und eigentlich hatte sich der junge Maffay vorgenommen, nie weder zurückzublicken. Doch es kam anders: Mit Spendengeldern der 'Peter-Maffay-Stiftung' lässt der Megastar in dem verschlafenen Dorf Radeln in Siebenbürgen eine Ferienanlage für misshandelte Kinder bauen.

"Ich will mit meinem Einsatz dem wunderschönen Land meiner Kindheit etwas zurückgeben", erklärte der Sänger gegenüber der 'Bild'-Zeitung und verdeutlichte, was mit Blick auf dieses Projekt in ihm vorgeht: "Mit 14 habe ich Rumänien verlassen und mir nicht vorstellen können, eines Tages zurückzukehren. Heute stehe ich in Radeln und es ist für mich ein emotionaler Moment. Ich kann endlich sagen: Ich kehre heim!"

Mit seiner Hilfsaktion will der Musik-Titan etwas bewegen. Er betonte: "Wir wollen das Dorf wieder zum Leben erwecken. Es soll sich wieder lohnen, hier zu wohnen."

Auch die Landesregierung begrüßt das Vorhaben des sympathischen Altrockers. Maffay enthüllte freudig: "Das Innenministerium in Bukarest hat mir Hilfe für die Entwicklung von Radeln in Aussicht gestellt. Lazãr Comãnescu, der rumänische Botschafter in Berlin, hat mich dabei sehr unterstützt."

Maffay selbst hat sich auch ein Feriendomizil in Siebenbürgen gekauft und träumt davon, "die schönen Sommer" dort mit seiner Frau und seinem Sohn zu verbringen. © Cover Media



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