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Lena Meyer-Landrut im Talent-Check

Die Meisterin spricht: Gesanglehrerin Jane Comerford (61) würde Star-Küken Lena Meyer-Landrut (18) eher trainierte Lockerheit als Gesangsunterricht ans Herz legen.
Die gebürtige Australierin zählt zu den berühmtesten Stimmtrainern Deutschlands, spätestens seit ihrem Mitwirken bei 'Popstars' kennt sie jeder Teenie. 2006 ging die Blondine mit ihrer Band 'Texas Lightening' beim 'Eurovision Song Contest' an den Start und landete mit 'No No Never' auf dem 15. Platz.
Kein Wunder also, dass sie zu Überraschungsstar Lena Meyer-Landrut befragt wird. Im Interview mit 'Stern.de' sprach Comerford über Lenas Stärken und Schwächen.
"Ich finde, sie hat ein sehr großes Talent im Bereich Performance, sie hat eine ganz tolle Ausstrahlung auf der Bühne und vor der Kamera. Das wirkt sehr frisch, lebendig und unangepasst", schwärmte die Altmeisterin über den Nachwuchs und verdeutlichte ihr Lob: "Sie hat eine eigene Stilistik entwickelt und entsprechende Songs ausgewählt, wo dieser quirlige Sprechgesang gut zur Geltung kommt und völlig authentisch wirkt."
Obwohl Lena ihre "ihre Singstimme nicht wirklich" einsetzt, würde Comerford den Jungfisch nicht zwingend zum Gesangsunterricht nötigen. Ausweichend erklärte die Musik-Expertin: "Das kommt drauf an, wo sie künstlerisch hin will. Ob sie bei ihrer jetzigen Art bleibt und sagt: 'Die Leute mögen das, ich bin Nummer eins in den Charts, das behalte ich so'. Oder ob sie weiter forschen will, eine größere Bandbreite haben will."
Trotz fehlender Atemtechnik könne Lena die Herausforderung 'ESC' aber meistern. Comerford zeigte auf: "Das ist eine rein psychologische Geschichte. Wenn sie in der Lage war, bei Stefan Raab mehrmals unter Druck ihre Lieder zu singen, wird sie das auch in Oslo schaffen. Wenn dagegen die Nerven durchbrennen, dann nützt auch die beste Atemtechnik nichts."
Der ultimative Tip fällt bei so viel Lob dementsprechend kurz aus: "Lena muss einfach ihre Lockerheit bewahren." © Cover Media