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Susan Sideropoulos: Im Krisenmodus setzt sie die rosarote Brille auf

Bild von Susan Sideropoulos

DE Deutsche Promis - Susan Sideropoulos (40) hat ihre ganze eigene Methode entwickelt, um mit den schweren Zeiten im Leben fertig zu werden. "Für mich ist das Leben ein Ponyhof. Und das ist für mich eine bewusste Entscheidung", sagte der 'GZSZ'-Star gegenüber 'Bild'.

Susan Sideropoulos musste viel Leid ertragen

Der erste schwere Schlag für Susan war der Verlust ihrer Mutter – sie starb als Susan erst 16 Jahre alt war. Heute ist Susan selbst glückliche Mutter von zwei Söhnen, die neun und zehn Jahre alt sind. Doch im Alter von 28 erlitt Susan ihre erste Fehlgeburt. "Woran es lag, weiß ich nicht. Der Verlust war sehr schmerzhaft. Ich hatte dann drei Fehlgeburten hintereinander. Bei meiner dritten Fehlgeburt habe ich daran gezweifelt, ob ich überhaupt jemals Mutter werde," erinnerte sie sich im Interview und versucht heute, es positiv zu sehen: "Vielleicht war das einfach noch nicht die richtige Zeit für mich."

Als sie mit 35 eine Serienrolle verlor und in ein Karriereloch fiel, ging es ihr mies: "Ich konnte nicht mehr vom Sofa aufstehen, war lethargisch, mutlos, kraftlos und emotionslos. Eine depressive Phase", beschreibt sie diese Zeit, aus der sie sich mit Hilfe eines Achtsamkeitsseminars herauskämpfte.

Susan entschied sich, das Leben leichter zu nehmen

Seither hat sie ihre eigene Einstellung entwickelt, die ihr hilft, wenn es mal wieder schwierig wird: "Die rosarote Brille bedeutet für mich zu schauen, was das Positivste ist, was dieser Moment zu bieten hat. Wir können zwar nicht beeinflussen, was uns passiert. Aber wir können uns jederzeit entscheiden, wie wir mit dieser Situation umgehen."

Das bedeute auch, dass man seinen seelischen Ballast nicht über Jahre hinweg sammelt und mit sich weiter herumträgt, obwohl man damit kaum noch vorankommt: "Man muss diesen Rucksack mit Erfahrungen, Gefühlen, Hass, Wut und Trauer gar nicht mit sich rumschleppen. Man kann die Entscheidung treffen, ihn abzustellen", sagt Susan Sideropoulos und will damit anderen Mut machen.



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