Allgemein | BEAUTY | STAR NEWS
Schwangerschaftsübelkeit – auch Herzogin Catherine leidet
Über diese Nachricht freute sich ganz Großbritannien: Herzogin Catherine und ihr Gatte Prinz William erwarten ihr erstes Kind. Doch eigentlich hätte diese frohe Botschaft noch gar nicht verkündet werden dürfen. Denn Kate ist noch nicht einmal im dritten Monat. Der Grund: Kate wurde in eine Londoner Klinik eingeliefert mit Hyperemesis gravidarum.
Die sogenannte Hyperemesis gravidarum ist eine besonders schwere Form der Schwangerschaftsübelkeit, die nun auch der Herzogin nicht erspart bleibt. Jeden Tag besucht William seine Kate in der Privatklinik. Bis zu 20-mal müssen sich die Betroffenen am Tag übergeben, können kaum Nahrung und Flüssigkeit aufnehmen. Die Folge: Giftige Abbauprodukte können sich im Blut anreichern, was lebensbedrohlich sein kann.
0,5 bis zwei Prozent aller Schwangeren leiden an dieser schweren Form der Schwangerschaftsübelkeit. Betroffen sich vor allem junge Frauen, Frauen, die zum ersten Mal schwanger sind oder Mehrlinge erwarten.
Hyperemesis gravidarum kann zur echten Qual werden - viele denken nicht selten an Abtreibung. Jegliche Duftnote wie Essen, Trinken, Seife oder andere Menschen können die Übelkeit verschlimmern. Die Gründe für diese Schwangerschafts-Erkrankung sind nicht genau geklärt. Forscher vermuten, dass eine psychosomatische Störung vorliegen kann. Wie die Angst vor dem Elternsein. Stress und emotionale Anspannungen können ebenfalls ein Grund dafür sein. Wissenschaftliche Studien gibt es jedoch bisher kaum, die das bestätigen.
Risikofaktoren für eine Hyperemesis gravidarum kann auch Essstörungen wie Fettleibigkeit, Bulimie oder Anorexie sein. Auch Hormone wie Östrogen oder Progesteron oder eine Schilddrüsenüberfunktion können die Krankheit auslösen. Auf das Ungeborene soll diese schwere Form von Schwangerschaftsübelkeit keine Auswirkungen haben.
Wichtig für alle Betroffenen: Der Elektrolythaushalt der Schwangeren muss stabilisiert werden. Vitamine, Kohlenhydrat- und andere Nährstofflösungen müssen verabreicht werden. Auch Medikamente, die den Brechreiz unterdrücken, sogenannte Antiemetika sind jetzt wichtig. An der Seite der Erkrankten sollte außerdem stets ein Psychologen bereit stehen.
Die Londoner Klinik ist zuversichtlich, dass Kate bald wieder nach Hause kann und der weitere Schwangerschaftsverlauf ohne Problem sein kann.