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Natascha Ochsenknecht: Ihre Kommentarspalte brannte wie Notre-Dame

Bild von Natascha Ochsenknecht

Natascha Ochsenknecht (54) hat Lob und Kritik geerntet. Die Unternehmerin ist für ihre offene Art bekannt. Ein Blatt hat sie noch nie vor den Mund genommen. Das hat sich auch beim Brand der Notre-Dame-Kirche in Paris nicht geändert. Natascha stimmte die teilweise Zerstörung des Gebäudes traurig, irritiert war sie aber von den Spenden.

Die Schere geht weiter auseinander

Denn innerhalb kürzester Zeit wurden mehrere hundert Millionen Euro für den Wiederaufbau der zerstörten Teile von Notre-Dame gesammelt – und das in einer Zeit, in der in Frankreich die Gelbwesten seit über 30 Wochen auf die Straßen gehen, weil sie sich das Nötigste nicht mehr leisten können. Natascha gibt das zu denken. So schreibt sie auf Instagram neben einem Foto der Flammen: "Schon traurig dieses Bild ... noch trauriger finde ich, dass innerhalb kürzester Zeit über 700 Millionen Euro an Spenden für den Wiederaufbau gesammelt wurden. Auf der Welt verhungern Menschen, weil kein Geld da ist. Kulturgut muss geschützt und unterstützt werden, keine Frage, aber Menschen sollten an erster Stelle stehen."

Geteilte Meinung

Die Reaktion ihrer Fans ist geteilt. Einige sehen das ganz genauso wie Natascha, andere wehren sich vehement gegen den Vergleich von Kirchen und Hungersnot. So schrieb ein Nutzer: "Aha. Wie viel haben Sie denn so für Jemen und das kriegsbedingte Elend dieser Welt gespendet? Kann es nicht sogar sein, dass Sie in Deutschland gut und gerne davon leben, dass genau dieses Elend existiert und die Rüstungsfirmen für die Arbeitsplätze Ihrer Follower sorgen? Das nenne ich mal Doppelmoral." Zuspruch bekam Natascha Ochsenknecht aber von mehreren Fans, die ihre Meinung teilten. Einer schrieb etwa: "Gewagtes Statement! Unterschreibe ich sofort. Vielen Dank für Ihren Mut! Zur Info, Frankreich trägt einen entscheidenden Beitrag zur Armut Afrikas! Bis heute übt Frankreich einen modernen Kolonialismus in vielen afrikanischen Ländern aus."

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