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Jannik Schümann: Über den Ruf als Schönling, ewiger Newcomer und Karriere in Hollywood

Bild von Jannik Schümann

Seit mehr als 16 Jahren steht Jannik Schümann (27) vor der Kamera, begeistert mit Rollen in 'Charité' , 'Jugend ohne Gott' und dem 'Tatort' ein Millionenpublikum in Deutschland. Ab sofort hat er sogar den großen Sprung in das internationale Filmgeschäft geschafft und ist an der Seite von Keira Knightley (34) und Alexander Skarsgard (42) in dem Liebesdrama 'Niemandsland – The Aftermath' im Kino zu sehen.

Einmal Newcomer, immer Newcomer...

Doch trotz all dieser großen Projekte wird der 27-Jährige noch immer als Newcomer bezeichnet – warum, dass kann er sich selbst nicht erklären. "Vermutlich werde ich auch noch in den nächsten fünf Jahren als Newcomer bezeichnet“, erzählt der Schauspieler lachend im Interview mit 'Bunte' – eine Tatsache, die ihn nicht zu stören scheint. Was ihn allerdings wirklich nervt, ist die Bezeichnung als 'schönster Mann Berlins'.

Der Ruf des ewigen Schönlings

Er selbst habe in diesem Punkt eine völlig andere Wahrnehmung und tatsächlich stand ihm sein Aussehen oft im Weg. "Ich habe es satt, zu hören, dass ich zu schön für eine Rolle bin. Oder auch, dass man jemandem mit meinem Aussehen keine Leidensgeschichte abnehmen würde“, erzählt der 27-Jährige. Dieser Fakt sei einer der Gründe gewesen, ein Studium zu beginnen, obwohl die Schauspielerei nach wie vor sein Traumjob sei. Andererseits könne er durch das Studium aber auch die Lücken zwischen den einzelnen Projekten füllen und etwas mehr Beständigkeit in sein Leben bringen, so Schümann.

Während sein Aussehen in Deutschland keinen Vorteil mit sich bringt, war es eine der Eintrittskarten für die USA. "Hier hat es gefallen, mich in meiner Nazi-Rolle als Schönling darzustellen“, so der Schauspieler. Und wer weiß, vielleicht klopft Hollywood ja bald erneut an der Tür.

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