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Harter Schicksalsschlag: Susan Sideropoulos spricht über den Krebstod ihrer Mutter

Bild von Susan Sideropoulos

DE German Stars - Ex-'GZSZ'-Star Susan Sideropoulos (39) engagiert sich aktiv für Krebskranke und deren Angehörige. Der Grund: Susan selbst verlor ihre Mutter an den Krebs. Die Diagnose hatte ihre Mutter mit 36 erhalten, zehn Jahre später starb sie. Die Schauspielerin war damals erst 15 Jahre alt.

"Ich habe es komplett aus meinem Leben verdrängt"

Mittlerweile ist Susan selbst Mutter von zwei Jungs, was sie immer wieder an ihre eigenen Kindheit und den Tod ihrer Mutter erinnert. Im Interview mit 'RTL'- hat die TV-Moderatorin nun erstmals über diese schwere Zeit gesprochen. "Man wird älter und man setzt sich mit Themen anders auseinander. Da habe ich schon gemerkt, dass ich vieles eben nicht verarbeitet habe. Ich habe es einfach komplett aus meinem Leben verdrängt", berichtet sie. "Und heute wird mir klar, dass ich mich deswegen an etwa zwei Jahre aus meinem Leben so gut wie gar nicht erinnern kann. Ich habe mich immer gefragt, woran das liegt." 

Unterstützung bekam Susan Sideropoulos von ihrem jetzigen Ehemann

Gerade die Einschulung ihres ältesten Sohnes habe sie an ihre eigene Einschulung erinnert. "Da war ich genau so alt wie meine Mutter zu meiner Einschulung. Das war die Zeit ihrer Diagnose, aber ich erinnere mich fast ausschließlich an die guten Momente. Heute weiß ich, wie viel Kraft ihr das abverlangt haben muss, mir diese heile Welt zu präsentieren, in der alles in Ordnung ist. Da bin ich heute sehr, sehr dankbar", erklärt sie weiter. Nur kurz nach dem Tod ihrer Mutter hat Susan ihren heutigen Ehemann Jakob kennengelernt. Er habe ihr durch die schwere Zeit geholfen und ihr beigebracht, sich auf das Positive zu konzentrieren.

Jetzt engagiert sich Susan Sideropoulos als Moderatorin auf der diesjährigen YES!CON, Deutschlands erster digitaler Krebsconvention. Dort wird eine neue App, die 'YES! WECANCER' vorgestellt, die Betroffene zusammenbringen soll. Sie bietet Erkrankten und Angehörigen die Möglichkeit, mit anderen Betroffenen in ihrer Umgebung Kontakt aufzunehmen, um über die eigenen Erlebnisse zu reden, sich gegenseitig Mut machen und zusammenhalten.



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