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Die Sommerferien stehen vor der Tür

Das ganze Schuljahr freuen sich die Kinder auf den Sommer, denn Sommer bedeutet Sommerferien, und Ferien bedeuten Reisen. Vielleicht hat man sogar die Wahl: Mit Oma und Opa an die Ostsee, oder mit den Eltern ans Mittelmeer zu verreisen?

Wer oder was bin ich?

Allerdings ist der Start in den Urlaub mit Kindern erst einmal anstrengend, wenn ihnen nämlich auf dem Weg in den Urlaub langweilig wird. Und das passiert bei all der Vorfreude spätestens bei der Auffahrt auf die Autobahn oder wenn das Flugzeug abhebt. Es kommt die eine, von allen Eltern schon beim Packen gefürchtete Frage, oft früher als befürchtet: „Wann sind wir da?“

Selbst die Kleinsten tun ihren Unmut kund, auch wenn sie diese eine Frage noch gar nicht formulieren können. Da ist es ratsam, passendes Spielzeug einzupacken, das ihre Aufmerksamkeit sinnvoll in Anspruch nimmt und Abwechslung bietet. Die Spielfreunde-Reihe von Fisher Price etwa eignet sich perfekt für unterwegs. Sie verbindet Kuscheltier mit Bilderbuch, dessen Seiten noch dazu geheimnisvoll knistern.

Doch auch für die Älteren bieten sich einige Spiele für Auto, Zug oder Flugzeug an, um die Reisezeit für alle unterhaltsam zu verkürzen, die wenig oder keinen Platz einnehmen und auch Erwachsenen durchaus Spaß machen.

Pfeifenreiniger-Basteln

Für die leichten Pfeifenreiniger ist immer noch irgendwo Platz: Sie lassen sich biegen, knoten, drehen, bis sie die Form annehmen, die das Kind wünscht. Mit den Figuren kann es dann gleich weiterspielen.

Einer der Spieler überlegt sich im Stillen eine reale Person, eine Zeichentrickfigur oder auch ein Familienmitglied, und schlüpft sozusagen in deren Haut.

Alle anderen Mitspieler müssen anschließend gezielte Fragen stellen, um die Identität der gesuchten Person herauszufinden. Die Fragen dürfen nur mit Ja oder Nein beantwortet werden, weitere Erklärungen sind nicht erlaubt.

Erhält ein Mitspieler zehnmal ein „Nein“ als Antwort und kann die gesuchte Person noch nicht erraten, bekommt der „Rollen“-Spieler einen Punkt.

Der Klassiker - Ich packe meinen Koffer

Wer kennt dieses lustige Reisespiel nicht? Jedes Kind spielt es gern und lacht sich darüber schlapp, wenn der Papa plötzlich seinen Koffer falsch packt und aus dem Spiel ausscheidet.

Jeder Satz beginnt mit „Ich packe meinen Koffer …“. Mit jeder Runde wird etwas Neues dazu gepackt, wobei immer in der korrekten Reihenfolge alle Utensilien aufgezählt werden müssen, die von den anderen Spielern bereits in den Koffer gepackt wurden. Das Kind mit dem besten Gedächtnis gewinnt. Fortgeschrittene können zwischendurch auch Sachen aus dem Koffer auspacken!

Angekommen – erstmal entspannen

Mal ehrlich, am liebsten liegen Erwachsene doch faul im Sand herum und lassen sich brutzeln. Das lassen sich die Kinder am Strand auch eine ganze Weile gefallen, schließlich gilt es den Strand umzubuddeln, Kleckerburgen zu bauen oder Wasser zu schleppen.

Aber irgendwann sind selbst Brandung und Sandschaufel langweilig. Wenn es dann heißt: „Können wir was spielen?!“, sollte man gewappnet sein.

Praktisch ist, dass man für Strandspiele keinerlei Ausrüstung benötigt, viele Ideen lassen sich nur mit dem umsetzen, was sowieso am Strand herumliegt. Dinge wie einen Sandeimer, eine Schaufel, Wasserball und Frisbee sollten aber dennoch gleich auf die Packliste gesetzt werden!

Schneemänner gibt es nur im Winter, aber im Sommer gibt es eben Sandmänner! Der Sand muss schön feucht sein, dann zwei oder sogar drei Kugeln formen. Für Augen, Nase und Mund Kieselsteine oder Muscheln suchen. Vielleicht bekommt der Sandmann auch noch eine schicke Seetang-Frisur oder einen Dünengras-Bart?

Wasserholen

Ist die Brandung im Meer nicht zu hoch, kann das Wasser ins Spiel mit einbezogen werden. Bei diesem Spiel braucht jeder Spieler beziehungsweise jedes Team einen kleinen Eimer, der am Liegeplatz aufgestellt wird. Auf Kommando müssen zwei gegnerische Spieler ans Meer laufen, dort Wasser schöpfen und es in den Eimer bringen – mit einer Schaufel, einem Sieb oder in den Händen. Es gewinnt der Eimer, der zuerst voll ist.

Auch Zuhause wie im Urlaub

Doch es gibt auch Familien, die aus diversen Gründen gar nicht verreisen können. Für die Zuhausegebliebenen sollte trotzdem die Devise gelten, sich auch zuhause wie im Urlaub zu verhalten. Die Sommerferien bedeuten für Kinder sechs Wochen Zeit zum Toben und Spielen – am liebsten mit den Eltern, ganz egal wo. Also eine perfekte Gelegenheit, um sich mal wieder gemeinsam an der frischen Luft zu bewegen. Besonders originell müssen die Aktivitäten gar nicht sein. Kinder lieben auch Klassiker wie Federball oder Springseil, eine Fahrradtour oder Schnitzeljagd.



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