Allgemein | STAR NEWS

Daniel Küblböck: Vater wehrt sich gegen anstehende Todeserklärung

Bild von Daniel Küblböck

DE German Stars - Daniel Küblböck (33) ist am 9. September 2018 vor der Küste Neufundlands von der AIDA Luna gesprungen, wie eine Überwachungskamera aufzeichnete. Das ist über zwei Jahre her. Seitdem gibt es keine Spur von dem Musiker. Es ist daher davon auszugehen, dass Daniel den Sprung vom Schiff nicht überlebt hat.

Daniel Küblböck hat sich nicht gemeldet

Das Amtsgericht Passau hat nun eine Prüfung begonnen, die dazu führen könnte, dass der Sänger für tot erklärt wird. Die Frist, sich bis zum 1. Oktober 2020 zu melden, war verstrichen. Eine Sprecherin des Amtsgerichtes in Passau erklärte gegenüber 'Bild', dass dementsprechend die Prüfung eingeleitet worden sei, die noch mehrere Wochen andauern kann und deren Ergebnis darin bestehen könnte, dass Daniel Küblböck offiziell für tot erklärt wird. Das passt dessen Familie allerdings überhaupt nicht – vor allem nicht, weil nicht sie es war, die den Antrag für das Todeserklärungsverfahren gestellt hatte.

Familie ist wütend

Stattdessen hatte Daniels ehemalige Assistentin den Antrag gestellt, der das Prüfungsverfahren eingeleitet habe. Laut deutschem Gesetz könne dies nun nicht mehr gestoppt werden, ein Einspruch von Seiten Familie Küblböcks sei daher wirkungslos, wie die Sprecherin des Amtsgerichtes erklärte. Daniels Vater Günther macht dies fassungslos, wie er deutlich machte: "Ich habe zwei Mal schriftlich Einspruch gegen das Verfahren eingelegt. Wir als Familie möchten jedenfalls nicht, dass Daniel auf diesem Weg für tot erklärt wird. Wenn, dann muss dieser Schritt schon von der Familie eingeleitet werden." Nun ist es leider zu spät. Die Entscheidung des Gerichts soll in wenigen Wochen fallen. In drei Wochen könnte Daniel Küblböck offiziell für tot erklärt werden.



Videos zum Thema

Die Kommentare dieses Beitrags sind geschlossen.