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Corona-Krise: Angelina Jolie fordert mehr Hilfe für bedürftige Familien

Bild von Angelina Jolie

DE Showbiz - Im Zuge der Verbreitung des Coronavirus' und des daraus resultierenden Lockdowns haben Millionen von Menschen ihre Arbeit verloren. Zahlreichen Familien in Amerika leiden seitdem Hunger. Die Schließung der Schulen sorgt zusätzlich dafür, dass unzählige Kinder keine kostenlosen Mahlzeiten mehr erhalten. Das veranlasste den Kongress, eine Erhöhung der Leistungen der Nahrungsmittelhilfe um 15 Milliarden US-Dollar zu genehmigen.

Es reicht nicht

Doch Schauspielerin Angelina Jolie, die sich seit Jahren dafür einsetzt, den Hunger weltweit zu bekämpfen, reichen diese Maßnahmen nicht aus. Sie fordert in einem Brief an die Sprecherin des Repräsentantenhauses, Nancy Pelosi, und die Politiker Kevin McCarthy, Mitch McConnell und Chuck Schumer weitere Unterstützung: "Viele der benachteiligten Kinder Amerikas haben fast 740 Millionen Mahlzeiten in der Schule verpasst, weil diese wegen der schnellen Ausbreitung des Coronavirus' geschlossen wurden. Eltern haben mit dem Verlust ihrer Arbeit und ihres Lohnes zu kämpfen, weshalb viele dieser Kinder Hunger leiden…", zitiert 'USA Today' den Filmstar.

Angelina Jolie fordert von den Politikern, Amerikas Supplemental Nutrition Assistance Program (SNAP) zu stärken, um den Ärmsten zu helfen.

Angelina Jolie ist bestürzt über die Zustände in den USA

Rund die Hälfte aller Kinder, die in den USA in eine öffentliche Schule gehen, sind auf die Mahlzeiten dort angewiesen. Erst vor Kurzem sprach die Schauspielerin in einer Videokonferenz mit den Organisatoren der 'No Kid Hungry'-Kampagne über das Problem: "Ich wusste, dass es in Amerika Probleme gibt. Ich wusste, dass es Armut gibt. Aber ich konnte es nicht glauben, wie viele Schulkinder in Amerika von den Mahlzeiten in der Schule abhängig sind, um keinen Hunger zu leiden. Ich war angewidert, dass es mit unserem Land so weit gekommen ist."



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