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Claudia Pechstein: Sport ist mein Leben

Claudia Pechstein (41) will noch bis 2018 als Profisportlerin an internationalen Wettkämpfen teilnehmen.
Die Olympiasiegerin sieht trotz ihres bevorstehenden Gerichtsprozesses keines Anlass, ihre Karriere an den Nagel zu hängen und so plant sie noch bis 2018, an Wettkämpfen teilzunehmen: "Sport ist mein Leben! Warum soll ich mit etwas aufhören, was ich so gut kann, wie nur wenige auf der Welt? So lange ich nicht nur in Deutschland sondern auch international für Top-Platzierungen gut bin, werde ich weiterlaufen", sagte sie im Interview mit 'SUPERillu'. Immerhin sei es ihre Entscheidung, wann sie den Hut nimmt: "Letztlich entscheide allein ich, wann ich meine sportliche Karriere beende."
Pechstein verklagt die ISU auf 3,5 Millionen Schadensersatz für finanzielle Verluste und auf 400.00 Euro Schmerzensgeld für ihren geschädigten Ruf wegen der aus ihrer Sicht zu Unrecht verhängten zweijährigen Sperre auf Grund erhöhter Blutwerte.
Seit mehr als vier Jahren ist die Eisschnellläuferin mit dem Fall beschäftigt. Dem Prozess schaut sie positiv entgegen, um die Sache endlich zu klären. "Ich fühle erstmals, dass man sich endlich mit meinem Fall beschäftigt. Das gibt mir ein gutes Gefühl", zitierte sie 'SpiegelOnline'.
Der Prozess wurde kurz nach der Eröffnung durch Richterin Wittmann auf Januar 2014 vertagt. Gleichzeitig regte sie einen Vergleich zwischen den Parteien an.
Mediziner wiesen nach der Verhängung der Sperre einen vererbten Gendefekt nach, der ein Grund für die erhöhten Blutwerte von Pechstein sein könnte. Für die ISU hingegen sei die "milde Form" der Blutanomalie von Claudia Pechstein aber keine Erklärung für "die äußerst ungewöhnlich hohen Retikulozytenwerte". © Cover Media