Allgemein | STAR NEWS
Claudia Pechstein dachte an Selbstmord

Krass: Nachdem sie 2009 wegen des Verdachts auf Doping angeklagt worden war, wollte Claudia Pechstein (38) ihrem Leben ein Ende setzen.
In ihrer Autobiografie 'Von Gold und Blut - Mein Leben zwischen Olymp und Hölle', die heute in Berlin vorgestellt wird, enthüllte die Eisschnellläuferin, dass sie zusammen mit ihrem Ehemann von einer Autobahnbrücke springen wollte.
"Ein Sprung, ein Sturz in die Tiefe, ein harter Aufprall. Und schon ist es vorbei", zitierte 'RTL Exclusiv' mit Berufung auf die Nachrichtenagentur 'dpa' die einstige Olympiasiegerin. "Mir scheint eine schnelle und sichere Lösung die beste Option, um sich von dieser Welt zu verabschieden."
Das war im März 2009, nur Wochen, nachdem Pechstein mit erhöhten Blutwerten bei der Weltmeisterschaft in Hamar, Norwegen, erwischt worden war.
Auf dem Weg, ihren Plan in die Tat umzusetzen, zückte die Profi-Sportlerin ihr Handy und schickte eine SMS an ihren Manager Ralf Grengel. "Wir sind gleich unterwegs und suchen uns eine Brücke", stand darin.
Heute kann sie sich nicht mehr erklären, warum sie das tat - aber die SMS rettete ihr Leben: Grengel reagierte umgehend und konnte seinen Schützling am Telefon davon überzeugen, weiter zu kämpfen.
"Wenn die SMS wirklich ein Hilferuf war, kurz vor der Apokalypse, dann hat er seine Wirkung nicht verfehlt", weiß Berlinerin heute.
Am 8. Februar endet die Sperre, dann will Claudia Pechstein an ihrer früheren Erfolge anknüpfen und im März an der Weltmeisterschaft in Inzell teilnehmen. © Cover Media