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Glenn Close fand Seriendreh gar nicht so einfach

Neuland: Hollywoodstar Glenn Close (63) war überrascht, wie schwer ihr die Arbeit beim Fernsehen fallen würde.
Die Aktrice ('Eine verhängnisvolle Affäre') spielt seit 2007 in der TV-Serie 'Damages - Im Netz der Macht' die skrupellose Anwältin Patty Hewes. Als erfahrene Theater- und Filmschauspielerin mit fünf Oscar-Nomierungen dachte sie, dass der Übergang zur kleineren Leinwand einfach wäre, wurde dann doch überrascht, wie nervenaufreibend das Ganze war.
Die Mimin hasste es, nicht zu wissen, in welche Richtung ihre Figur gehen würde, kann sich nun aber darauf einlassen und genießt es sogar ein bisschen, denn es hält sie auf Trab. "Ich fand es am Anfang sehr schwer, weil es so anders ist", erklärte die Charakterdarstellerin im Interview mit der australischen Zeitschrift 'The Age'.
"Du kennst deine Vorgeschichte nicht, weißt nicht, wie es enden wird. Du musst den Schreibern einfach vertrauen. Ich weiß immer noch nicht alles über meine Figur, denn die Autoren wollen sich Optionen freihalten. Das ist das erste Mal, dass ich so arbeite, und ich war am Anfang sehr verunsichert, aber jetzt denke ich, dass es ein guter Schauspielprozess ist. Es hält dich auf Trab und ich liebe das. Es ist sehr intensiv und du musst ihnen vertrauen und einfach sagen 'Okay, was wollt ihr, das ich jetzt machen soll?'."
Die Schauspiel-Veteranin sagte, dass ihr Spiel sich durch die Arbeit an der Serie verbessert hätte. Sie sei jetzt wesentlich flexibler und hätte ein besseres Kurzzeitgedächtnis dank ständiger Drehbuchänderungen. "Ihre Art zu schreiben bedeutet, dass man oft in letzter Minute Skript-Änderungen bekommt. Da muss man lernen, sehr flexibel zu sein. Außerdem hat man nicht viel Zeit", sagte sie.
"Es ist nun so, dass ich meinen Text erst am Drehtag lerne. Man entwickelt einen sehr gutes Kurzzeitgedächtnis", verriet Glenn Close. © Cover Media