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Nach neuen Abtreibungsgesetzen: Glenn Close boykottiert Alabama, Georgia & Co.

Bild von Glenn Close

Die USA sorgen derzeit für Furore mit den neuen, strengen Abtreibungsgesetzen, die in einigen Bundesstaaten durchgesetzt werden sollen. Viele Hollywoodstars, darunter auch Oscarpreisträgerin Glenn Close (72, 'Die Frau des Nobelpreisträgers'), kritisieren die Gesetze scharf. Erst am Dienstag [21. Mai] protestierte sie gemeinsam mit zahlreichen Aktivisten gegen die neuen Abtreibungsgesetzte, die in Alabama, Georgia, Kentucky, Missouri, Mississippi, Ohio, Utah und Arkansas verabschiedet werden sollen und einen Schwangerschaftsabbruch nahezu unmöglich machen.

Glenn Close will Dreharbeiten in Georgia absagen

In diesem Zuge rief Glenn Close nun zum Boykott gegen diese US-Bundesstaaten auf. Auf Instagram postete die Schauspielerin ein Foto der Demonstration in New York und kommentierte: "Ich drehe in diesem Sommer in Georgia, aber wenn diese Gesetzentwürfe tatsächlich Gesetz werden, werde ich nicht mehr für Filmfirmen in diesen Staaten arbeiten. Als Amerikanerin im 21. Jahrhundert hoffe ich noch immer auf unsere zerbrechliche und reizbare Demokratie. Die Redefreiheit. Religionsfreiheit. Wahlfreiheit, was unsere Körper betrifft. Ich frage mich auch, wie das Thema behandelt würde, wenn Männer Kinder bekommen könnten!"

Hollywoodstars engagieren sich gegen die neuen Abtreibungsgesetze

An der Seite von Glenn Close kämpfen Stars wie Lady Gaga (33), Reese Witherspoon (43) und Rihanna (31). Auch Kristen Wiig (45) hat bereits beschlossen, ihre neue Komödie nicht wie geplant in Georgia zu drehen. Und Filmemacherin Reed Morano (42, 'The Skeleton Twins') sagte eine Locationsuche für eine neue Amazon-Studio-Serie namens 'The Power' in Georgia ab. "Wir werden auf gar keinen Fall Geld in diesen Staat investieren, indem wir dort drehen", erklärte sie im 'Time'-Interview.

Dass sich auch Jason Bateman (50), J.J. Abrams (52) und Jordan Peele (40) dafür einsetzen, ihre Entertainment-Geschäfte aus dem US-Bundesstaat Georgia auszusiedeln, dürfte Glenn Close ebenfalls erfreuen.

© Cover Media



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