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Christoph Schlingensief: Freunde melden sich zu Wort

Bild von Christoph Schlingensief

Zutiefst bestürzt: Der Tod Christoph Schlingensiefs hat Trauer und Bestürzung ausgelöst.

Der Film- und Theaterregisseur erlag vergangenen Sonnabend im Alter von 49 Jahren den Folgen seiner Lungenkrebs-Erkrankung.

Jetzt melden sich Freunde und Weggefährten des Regisseurs zu Wort, um ihrer Trauer Ausdruck zu verleihen.

Elfriede Jelinek, die österreichische Literaturnobelpreisträgerin würdigte Schlingensief als "einen der größten Künstler, der je gelebt hat?: "Ich dachte immer, so jemand kann nicht sterben. Das ist, als ob das Leben selbst gestorben wäre.? Auch Klaus Wowereit, Berlins regierender Bürgermeister, trauert: "Ein großer Theatermann verlässt die Bühne. Sein Name ist mit dem Ruf der Berliner Volksbühne als einem großen gesamtdeutschen Theater untrennbar verbunden.?

Schlingensief inszenierte 2004 bis 2007 bei den Wagner-Festspielen in Bayreuth die Oper 'Parsifal'. Nun meldete sich auch Katharina Wagner, die Leiterin der Festspiele zu Wort. Sie schrieb in einem persönlichen Nachruf: "Du konntest reden, reden, reden, ganze Welten erschaffen in Deinen Worten, Sätzen, Gedanken. So hab ich Dich erlebt, als unversiegbaren Strom an Ideen und Eindrücken, mit denen Du die ganze Welt bereichert hast ... Ich bin kein Mensch, der leicht weint. Aber wenn Du gehst, Freund, dann weint meine Seele.?

Auch Grünen-Vorsitzende Claudia Roth zeigte sich bestürzt: "Dieser verdammte Krebs! Mit Christoph Schlingesief verliert die Bundesrepublik einen der kreativsten, vielseitigsten und radikalsten Künstler." © Cover Media



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