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‘Wir Kinder vom Bahnhof Zoo’-Star Lea Drinda: Soziale Medien haben negative Einflüsse

Bild von Lea Drinda

DE Deutsche Promis - Lea Drinda (20) überzeugt aktuell in der Serie 'Wir Kinder vom Bahnhof Zoo'. Das neue Projekt, das ab Freitag (19. Februar) auf Amazon Prime zu sehen ist, beschreibt die Geschichte mehrerer Jugendlicher in den 70er Jahren, die in Berlin in die Drogenszene abrutschen.

Lea Drinda plädiert für Aufhebung von Tabus

Die Geschichte wurde bereits in den 80er Jahren in einem Kinofilm beschrieben. In der neuen Serie hat Lea Drinda die Rolle der Babette Dröge übernommen, die 1977 Berlins bis dahin jüngste Drogentote war. Es ist ein Thema, das stets aktuell ist – auch fast 45 Jahre nach Babettes Tod. Das weiß auch Lea, denn sie kennt mehrere junge Leute, die ebenso verloren sind, wie ihre Figur in der neuen Serie es ist, wie sie im Gespräch mit 'Bild' erzählt: "Im Laufe der Jahre haben sich Probleme für die Jugend entwickelt, die meine Generation sehr stark spürt. Ich glaube, dass Themen wie mentale Krankheiten, psychische Störungen und Süchte in Verbindung mit den neuen Medien und dem daraus folgenden Informationsfluss total hochgewuchert sind. Und leider sind es trotzdem immer noch Tabus. Genau deswegen ist 'Wir Kinder vom Bahnhof Zoo' auch so aktuell – weil sich letztlich die Gefühle der Jugend nicht großartig geändert haben."

Social Media kann toxisch sein

Trotzdem plädiert die Darstellerin nicht dafür, den sozialen Medien gänzlich abzuschwören, denn diese hätten auch ihre positiven Aspekte, wie sie weiß: "Es gibt so viele Communitys, in denen man sich austauschen kann. Die LGBTQ-Bewegung ist ein gutes Beispiel dafür. Aber man kann nicht bestreiten, dass die sozialen Medien auch sehr viele negative Einflüsse haben." Persönlich versucht sie, eine Balance zu finden. Lea möchte sich nicht komplett abgrenzen, fühlt sich aber unwohl damit, sich auf Instagram, Facebook und Co. zu verkaufen: "Ich ziehe nicht viel aus dieser Welt, weil es ein sehr toxisches Umfeld sein kann." Deswegen schwört Lea Drinda notfalls den sozialen Medien auch mal ein halbes Jahr ab.



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