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Wie erziehe ich mein Kind richtig?
Wie wird mein Kind ein guter Mensch? Diese Frage stellen sich viele Eltern und machen sie sorgen wenn der Nachwuchs stiehlt oder ein anderes Kind schlägt. Es kommt die Angst auf bei der Erziehung versagt zu haben und das Kind am Ende kein guter Mensch wird.
Doch wie geht das mit der Wertevermittlung? Und welche Werte sind überhaupt wichtig? Wie bringt man seinen Kindern Einfühlungsvermögen, faires Verhalten und vieles mehr bei?
Übrigens: Wissenschaftler haben herausgefunden, dass Kinder in Familien mit bestimmten Wertvorstellungen glücklicher sind.
Zehn wichtige Werte für Kinder
Respekt, Wahrhaftigkeit, Fairness, Verantwortungsbewusstsein, Mitgefühl, Ehrlichkeit, Dankbarkeit, Freundschaft, Friedfertigkeit - das sind die wichtigsten Werte, die ein Kind vermittelt bekommen sollte.
Ehrlichkeit ist vielen Menschen am wichtigsten
In einer Umfrage wurden Eltern gefragt, welchen Wert Sie als ersten an ihre Kinder weitergeben würden. Unter den Werten Ehrlichkeit, Gerechtigkeit, Familiensinn, Freiheit und Solidarität, die zur Auswahl standen war der klare Gewinner: Ehrlichkeit - gefolgt von Gerechtigkeit und Familiensinn.
Kleinkinder müssen Mitgefühl lernen
Es ist ein langer Prozess von der moralischen Entwicklung eines vom affektbestimmten Kleinkind zum verantwortungsbewussten Erwachsenen ist ein langer Prozess. Vor allem im Kindergarten werden Konflikte handgreiflich ausgetragen - es wird kaum Rücksicht genommen auf andere Kinder.
Um den Kindern Mitgefühl beizubringen sollten Eltern ihre Kinder entdecken lassen, dass andere die gleichen Gefühle empfinden wie sie selbst. Sie müssen lernen, dass bestimmte Verhaltensweisen von ihnen zu negativ besetzten Reaktionen beim anderen führen. Eltern sollen diese negativen Gefühle mit übertriebenen Reaktionen kund tun - Erklärungen sind hier fehl am Platz.
Wenn die Kinder ins Grundschulalter kommen, sollten sie schon verschiedene Werte verinnerlicht haben. Dennoch sind Eigenschaften wie Fairness und Hilfsbereitschaft in diesem Alter oft noch wenig ausgeprägt.
Im späteren Grundschulalter können Eltern ihrem Nachwuchs bereits mit einfachen Worten negatives Verhalten wie zum Beispiel Faulheit, Unhöflichkeit oder fehlender Hilfsbereitschaft erklären. Dabei sollten Eltern mit gutem Beispiel voran gehen - wie zum Beispeil mit sozialem und ehrenamtlichem Engagement.
Mit Beginn der Pubertät sollte die Wertevermittlung abgeschlossen sein. In diesem Alter sollte das Gelernte jedoch immer wieder durch die Eltern in Erinnerung gerufen werden. Auch eine richtige Medienerziehung ist jetzt gefragt. Eltern sollten kontrollieren, dass der Fernseh- und Internetkonsum nicht ins Unermessliche steigt.