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Wein kaufen ohne böse Überraschung – So geht’s
Für ein perfektes Dinner und die Silvesternacht muss es nicht gleich der teuerste Wein sein. Wir sagen euch was es beim Weinkauf zu beachten gilt.
Auf deutsche Weine setzen
Denn wer auf Weine aus dem Ausland zahlt vor allem die Transportkosten mit und weniger die Qualität – vor allem Weine aus Übersee sollte man daher meiden. Gut zu wissen: Qualität und Preis-Leistungsverhältnis wurden in den letzten Jahren bei Weinen aus Deutschland stark gesteigert, so dass es sich lohnt ein deutsches Produkt zu kaufen.
Doppelt so teuer, doppelt so gut?
Jein! Wichtig ist: Ein gewisses Preisniveau gewährleistet eine gute Qualität, die allerdings deutlich über 3,50 Euro liegt. So sollte ein Wein sollte ab 8 Euro aufwärtskosten. Denn alles was darunter liegt kommt in der Regel aus Großproduktionen vereinigter Kellereien. Hier werden Trauben aus verschiedenen Weinbergen verarbeitet wodurch ihre Herkunft „verfälscht“ wird und der Geschmack darunter leidet. Weine über 35 Euro garantieren in der Regel einen kompromisslos hergestellten Wein – ein perfekter Wein, der dennoch nicht jeden Geschmack bedient. Es lässt aber natürlich auch ein richtig guter Wein für 10 Euro finden – wenn man Glück hat.
Auf Nummer sicher gehen
Das Etikett der Weinflasche sollte stets einen Hinweis auf die Qualitätsstufe des Weins geben. Bei deutschen Weinen beginnt diese mit der Bezeichnung Tafelwein, leichtem Wein ohne nähere Herkunftsbezeichnung. Die größte Gruppe der Qualitätsweine lautet Q.b.A.. Außerdem gibt es noch die Prädikatsweine, die keinen Zusatz von Zucker zur Gärung enthalten. Dazu zählen feine Kabinettweine, reifere Spätlese, die edle Auslese aus vollreifen Trauben und die süße Beerenauslese.
Biowein gibt es nicht
Wichtig zu wissen: Es gibt bei Weinprodukten keine klaren Richtlinien für einen „Biowein“. Nur biodynamische Winzer verwenden keinen chemischen Insektizide oder Pestizide. Diese Weine sind durch das höhere Risiko in der Regel etwas teurer.
Wein lagern
Wenn ihr euren Wein länger aufbewahren wollt, solltet ihr ihn lichtgeschützt und bei gleichbleibender Temperatur an einem möglichst kühlen Ort (etwa 12°C) lagern. Ein unter der Erde liegender Keller ist perfekt dafür. Wer keinen Keller hat , nutzt am besten den Abstellraum - fern von Heizkörpern natürlich.
Offene Flaschen
Damit der bereits geöffnete Wein auch noch am nächsten oder übernächsten Tag schmeckt, muss verhindert werden, dass er oxidiert. Dafür kann man entweder den Korken wieder in den Flaschenhals drücken oder aber ein Vakuum in der Flasche herzustellen. Dafür gibt es Vakuumiersets, bei denen man mit einem Gummipfropfen die Flasche zunächst verschließt. Danach pumpt man mit einer Vakuumpumpe Luft aus der Flasche. Weißwein- und Rosé-Reste werden am besten im Kühlschrank zwischengelagert, Rotwein kann man im Zimmer stehen lassen.