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Silvester 2010: Die besten Raclette Rezepte

Silvester 2010: Die besten Raclette Rezepte ©2010 iStockphoto LP.Raclette ist das Nationalgericht der Schweizer, das sich vor allem an Silvester großer Beliebtheit erfreut - auch bei uns in Deutschland.

Raclette lässt sich aus dem franszöischen Wort recler herleiten, das schaben oder kratzen bedeutet. Was beim Raclette nie fehlen darf ist der Käse, denn der ist Hauptbestandteil des Essens. Es muss allerdings nicht immer der klassische Raclette-Käse sein auch Morzarella oder Bergkäse eigenen sich bestens und schmecken sehr lecker.

Ein Raclette-Grill besteht in der Regel aus dem Hauptgrill und 6 bis 8 kleine Pfännchen, die unter der Heizspirale platziert werden. Auf dem Hauptgrill kann man je nach belieben größere Stücke wie Fleisch oder Fisch garen, alles andere lässt sich in den Pfännchen erhitzen und wird mit Käse überbacken.

Das Raclette im ursprünglichen Sinne unterscheidet sich nahezu vollkommen von der uns heutigen bekannten Form. Nach alter Walliser Art wurde ein halber Laib Vollfettkäse mit zartem Schmelz direkt an einer Feuerstelle platziert, dass die oberste Schicht des Käses anfing zu schmelzen. Sobald die Schmelzung einsetzte, schabte man den Käse auf einen Teller ab. Der spezielle Raclettekäse erhielt dadurch seinen typischen geräucherten Geschmack.

Damit euer Silvesterabend zum kulinarischen Raclette-Highlight wird, haben wir euch verschiedene Raclette-Rezepte zusammengestellt:

Raclette Vielfalt
Wie wärs in diesem Jahr mit Käse überbackenen Rindfleisch, Rindfleisch, Schweinefleisch und Kalb genauso wie Kartoffeln, Rote Beete, Tomaten, Kürbis, Kohl oder Zwiebeln. Und auch Tofu für alle Vegetarier eignet sich sehr gut für Raclette. Und auch Obst wie Ananas, Äpfel, Birnen und sogar Erdbeeren harmonieren übrigens besonders gut mit Raclette Käse.

Raclette traditionell
Die Schweizer essen zum Raclette traditionell “Gschwellti”, das sind Schweizer Pellkartoffeln. Dazu schmecken sehr gut Gewürzgurken. Die Pellkartoffeln vorher zu bereiten und auf dem Raclettegrill warm halten.

Raclette mit Meeresfrüchten
Es muss nicht immer nur Fleisch. Auch Fisch, Tintenfischringe, Muscheln, Garnelen und Makrelen eignen sich sehr gut für das Raclette. Am besten schmecken frische Meeresfrüchte. Dazu passt Leerdamer grob gerieben und mit gehacktem Knoblauch vermengen.

Raclette Hawaii
Besser als Toast Hawai und ein echter Klassiker unter den Raclette Rezepten. Dafür eine Scheibe frische Ananas oder Ananas aus der Dose nehmen, darüber eine Scheibe Kochschinken und eine Scheibe Käse - am besten jungen Gauda.

Zucchini-Käse Puffer im Raclette
Vorbereitung: 3 Eier mit 200 g Sahne verrühren und langsam 300 g Mehl dazugeben. Der Teig muss für 15 Minuten quellen. In der Zwischenzeit 750 g Zucchini raspeln und etwas Schnittlauch oder Frühlingszwiebeln sowie Petersilie klein hacken.

Jetzt die Zucchinistücke mit 150 Gramm Raclettekäse und den Kräutern mit dem Teig verrühren und alles mit einer zerkleinertem Knoblauch sowie Salz und Pfeffer abschmecken. Daraus lassen sich kleine Puffer backen.

Raclette Pizza

Für die Raclette Pizza einen Teig aus 250 g Mehl, 125 ml Wasser, zwei Esslöffeln Öl und einer Prise Salz zu breiten und pflaumengroße Teigkugeln formen. Die Soße für die Pizza kann je nach Geschmack kreiert werden und wird dann in einer Schale auf den Tisch gestellt.

Jetzt eine Teigkugel nehmen und in das Pfännchen drücken, mit Soße bedecken, nach belieben belegen und mit Käse bestreuen. Die Minipizza braucht ungefähr 15 Minuten.

Zimtapfel Raclette (als Nachtisch)
400 Gramm Crème fraîche, vier Eigelb zwei Esslöffel Zimt und zwei Esslöffel Puderzucker cremig rühren. Äpfel in Scheiben schneiden und in das Pfännchen und die vorbereitete Soße darübergießen. Das Ganze 10 Minuten
überbacken bis die Oberfläche leicht gebräunt ist und die Soße stockt.

Unser Tipp: Verschiedene Dips zum Raclette reichen wie zum Beispiel Guacamole oder selbstgemachtes Tzatziki.



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