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Rudi Carrell: ‘Ein Diktator, der gewinnen wollte’

Bild von Rudi Carrell

DE German Stars - Rudi Carrell (†71) ist mit Sendungen wie 'Am laufenden Band' deutschlandweit berühmt geworden, kreierte im Laufe seiner Karriere zahlreiche erfolgreiche Shows wie '7 Tage, 7 Köpfe', bevor er 2006 an Krebs verstarb. Nach seinem Tod ist jedoch heftige Kritik gegen den gebürtigen Niederländer laut geworden.

Rudi Carrell verursachte Beatrice Todesangst

Seine Tochter Caroline Kesselaar etwa schrieb in ihrer Autobiografie, ihr Vater sei ein "eiskalter Narzisst" gewesen. In dieselbe Kerbe schläft nun auch Rudis ehemalige Kollegin Beatrice Richter (70), mit der er gemeinsam in 'Rudis Tagesshow' zu sehen war. Auch wenn sie durch die Show bekannt wurde, sei die Zeit für sie die reinste Tortur gewesen, wie sie im Gespräch mit der 'Zeit' gesteht: "Ich bekomme immer noch Todesangst, wenn ich an ihn denke." Doch was war das Problem? Rudi Carrell habe sie zwar nie sexuell belästigt, allerdings andere Charaktereigenschaften offengelegt, die Beatrice alles andere als bewunderte.

Kälter als Eis

Sie fährt fort: "Carrell war kein Frauenbetatscher. Er hat nur eine unglaubliche Kälte ausgestrahlt. Manchmal hat er mit der Faust auf den Tisch gehauen. (…) Rudi Carrell war der kälteste Mensch, dem ich jemals begegnet bin. Er war ein großer dünner Mann, der sehr viel Bier trank, aber nie betrunken war. Er war ein Diktator, er wollte immer gewinnen, was für ihn hieß: Andere müssen verlieren. (…) Er wusste, wo es wehtat." Nach der ersten Staffel 'Rudis Tagesshow' wollte sie aufhören. Sie hatte sich bereits eine Magenschleimhautentzündung zugezogen, da sie sich vor jedem Auftritt habe übergeben müssen. Zwar sei Rudi Carrell dann vor ihr auf die Knie gefallen, um sie zum Weitermachen zu überreden, sei danach aber nur noch gehässiger zu ihr gewesen. Beatrice Richter trauert dieser Zeit keineswegs hinterher.

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