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Rosie O’Donnell: Jahrelang vom Vater missbraucht

Bild von Rosie O’Donnell

Schauspielerin Rosie O’Donnell (56, ‘Eine Klasse für sich’) setzt sich seit Jahrzehnten engagiert für Opfer von Missbrauch ein. Erst jetzt wird aber deutlich, dass ihr Engagement auch einen persönlichen Hintergrund hat, denn sie wurde von ihrem Vater missbraucht. Im Gespräch mit ‘Variety’ erinnert sich die Comedienne an die traumatischen Erlebnisse, die sie auch im Buch ‘Ladies Who Punch’ niedergeschrieben hat.

Vollkommen hilflos

Erst als ihre Mutter 1973 an Brustkrebs verstarb, habe der jahrelange Missbrauch vonseiten ihres Vaters Edward Joseph O’Donnell aufgehört, wie Rosie in dem Buch schreibt: "Es hat angefangen, als ich noch sehr jung war. Als meine Mutter dann gestorben ist, hat es auf merkwürdige Art aufgehört, weil er sich dann plötzlich um fünf Kinder kümmern musste. Im Großen und Ganzen ist es nichts, über das ich gerne spreche. Natürlich verändert so etwas jeden Menschen. Jedes Kind, das sich in dieser Situation befindet, vor allem, wenn es um ein Familienmitglied geht, ist vollkommen machtlos und steckt fest. Die Person, der du davon erzählen würdest, ist die Person, die dir das antut."

Vergeben, aber nicht vergessen

Ihr Vater verstarb 2015 im Alter von 81, ebenfalls an Krebs. Zuvor hatte sie bereits erklärt, sie habe ihrem Vater verzeihen können, ging aber nicht ins Detail und machte den Missbrauch nicht öffentlich. 2012 erklärte Rosie: "Er hatte seine eigenen Probleme und Dämonen. Wenn du 50 Jahre alt bist, kannst du nicht mehr auf das wütend sein, was dein Vater in den 70er Jahren getan hat. Ich habe ihm vergeben."

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