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„Rocky“-Musical feiert Weltpremiere in Hamburg
In Hamburg wurde die Weltpremiere des Musicals "Rocky - Fight From The Heart" gefeiert - 36 Jahre nach dem "Rocky" der Film mit Sylvester Stallone in den Kinos lief.
Rocky Balboa, die Hauptfigur von "Rocky", macht Schauspieler Sylvester Stallone berühmt. Im Musical spielt ein anderer Rocky - ein US-Landsmann namens Drew Sarich. Sein großer Moment ist gekommen. Ob er als singender Rocky die Zuschauer und Rocky-Fans überzeugen kann?
Und ja: Drew gibt auf der Premiere sein Bestes. Er schluckt sogar rohe Eier und prügelt auf Rinderhälften ein, die allerings nur Atrappen sind. Auch die monumentale Treppe läuft er hinauf. Alle wichtigen Szenen und Schauplätzen des Films kommen auch beim Musical nicht zu kurz. Die Medienpremiere vom Underdog-Boxer aus Philadelphia wurde im Hamburger Operettenhaus uraufgeführt. 36 Jahre nach dem Film.
Die Handlung orientiert sich sehr eng an dem Film und ist ein Mix aus bewegender Liebesgeschichte und das Märchen eines Boxers, der es nicht immer leicht hatte. Denn er ist ein erfolgloser Amateurboxer, der sich in die schüchterne Adrian verliebt. Aus einem Zufall heraus, tritt er gegen den Weltmeister Apollo Creed im Schwergewicht an. Er kämpft gegen ihn auf Augenhöhe ohne allerdings zu gewinnen.
Produziert wird "Rocky - Fight From The Heart" von Stage Entertainment und auch Sylvester Stallone gehört zum Produzententeam. In der Pressekonferenz sagt er: "Das ist surreal. Kaum zu glauben, dass ich vor 36 Jahren in diesem Ring gestanden habe". Stallone appelliert an den "Rocky in jedem von uns", jeder sollte für seine Träume kämpfen.
Zu den anderen beiden Co-Produzenten gehören die beiden Star-Boxer Vitali und Wladimir Klitschko. Beide sind Schwergewichtsweltmeister und kennen sich bestens mit dem Boxen aus. Sie sollten helfen für realistische Szenen zu sorgen. Denn das Ende des Musicals ist das Finale - der Kampf zwischen Rocky und Apollo Creed. Dafür fährt ein Boxring mitten in den Zuschauerraum im Operettenhaus, so dass wie in einem richtigen Kampf die Boxer von vier Seiten angefeuert werden können. Über dem Ring schwebt ein riesiger TV-Würfel mit Live-Übertragung des Kampfes. Die Sitzplätze direkt am Ring kosten überigens mehr als 183 Euro und sind damit die teuersten Karten für das Musical.
11,7 Millionen Euro hat das "Rocky"-Musical dem Produzenten gekostet. Das muss wieder eingespielt werden wofür das Musical mindestems ein Jahr erfolgreich im Operettenhaus laufen muss. Und - so hoffen es die Macher des "Rocky"-Musical - Rocky könnte bald auch am Broadyway in New York zu sehen sein.