Allgemein | BEAUTY
Pickel mit 30 – ein lästiges Übel

Pickel sind lästig und erinnern uns an die Pubertät. Das Schlimmste: In jedem Alter - nicht nur in der Pubertät - können Pickel auftreten. 48 Prozent aller europäischen Frauen zwischen 30 und 49 haben Hautunreinheiten. Verantwortlich dafür ist häufig eine genetische Disposition. Das muss aber nicht immer so sein. Pickel können verschiedene Ursachen haben, wir sagen euch welche.
Doch wie entsteht überhaupt ein Pickel?
Es kommt zu Pickeln, wenn zu viel Öl in der Talgdrüse produziert wird, überschüssige Hautschüppchen verkleben und die Poren verstopfen. Durch die verstopften Poren kann der Talg nicht austreten, die Bakterien vermehren sich und erscheinen dann als weniger schöne rote Entzündungen auf unserer Haut. Im schlimmsten Fall kann es auch zu Akne werden.
Hormone
Abhängig vom Zyklus kann sich die Haut verschlechtern. Dagegegen lässt sich zeitlich begrenzt etwas machen. Zum Beispiel vor dem Eisprung salicylhaltige Reinigung oder Creme benutzen. Das verhindert, dass Poren verstopfen und Pickel entstehen. Sehr häufig kommt es auch durch das Absetzen oder einem Wechsel der Pille zu Akne. Wer also vorhat, die Pille abzusetzen, sollte zuvor mit einem Dermatologen sprechen. Sehr gut helfen auch antibiotische Cremes.
Stress
Stress kann zu Pickeln führen - soviel steht fest. Wer genau weiß, dass er in Stresssituationen wie Vorstellungsgepräche zu Pickeln neigt, kann mit speziellen Cremes mit Antibiotika die Pickel in Schacht halten.
Ernährung
Das Süßigkeiten Schuld am schlechten Hautbild ist, konnte bisher in keiner Studie nachgewiesen werden. Fakt ist allerdings, dass zu viel Süßes, Alkohol oder Nikotin sich ungünstig auf das Hautbild auswirkt.
Pickel durch überpflegte Haut
Wer zu viele Pflegeprodukte verwendet, riskiert eine sogenannte periorale Dermatitis. Wichtig: Nie zu viele Pflegeprodukte benutzen und am besten immer nur von einer Marke, da diese aufeinander abgestimmt sind.
Ist die Sonne schuld?
Sonne kann Akne mildern aber sie kann auch Hautunreinheiten auslösen. Grund: Die Poren vergrößern sich und Sonnencremes können Hautunreinheiten provozieren. Wer eher zu fettiger Haut neigt, sollte besser auf gelhaltige Produkte setzen.
Welche Behandlung hilft gegen Pickel?
Bevor man selber lange herumdoktort, solltet ihr besser bei Pickelalarm schnell einen Dermatologen aufsuchen. Er geht der Sache auf den Grund und verschreibt danach die richtigen Produkte. Auch die Kosmetikerin kann Tiefenreinigung oder ein Mikrodermabrasion helfen. Und auch der Laser kann bei schwerer Akne Linderung verschaffen. Mit den neuen Laser- und IPL-Methoden zerstört die Wellenlänge der Blitzlampen die Bakterien der Talgdrüsen. Das führt zur Verbesserung des Hautbilds.