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Niki Lauda fälschte sein Maturazeugnis

Raffiniert: Niki Lauda (63) legte seinen Eltern ein falsches Maturazeugnis vor, denn er wollte fahren, nicht lernen.
Der zweifache Weltmeister der Formel 1 hat eine bewegte Vergangenheit und musste für seine Karriere einige Risiken eingehen. Zum Beispiel seine Eltern hintergehen, damit er keine Zeit auf dem Gymnasium verlor: "Meine Eltern haben darauf gepocht, dass ich die Matura mache. Aber mir hat das alles zu lange gedauert, also habe ich mein Maturazeugnis gefälscht. Alle waren glücklich, und ich konnte mich auf das Rennfahren konzentrieren", berichtete der ehemalige Sportler im Gespräch mit 'zeit.de'. Dabei war das Dokument alles andere als professionell gefertigt. "Ich habe es ihnen nur aus der Ferne gezeigt, weil man oben klar erkennen konnte, dass der Name des wirklichen Besitzers mit Tintentod weggemacht worden war. Man hat auf hundert Meter gesehen, dass da was nicht stimmt", erinnerte sich der Star heute an den Moment, als er das Zeugnis seinen Eltern präsentieren sollte. Lange machte er sich jedoch keine Gedanken über den kleinen Ausrutscher: "Weil ich dann gleich Rennfahrer geworden bin und meine Ideen umsetzen konnte, war das schlechte Gewissen schnell wieder weg. Meiner Mutter habe ich das erst Jahre später gebeichtet, da war ich allerdings schon erfolgreich", gestand der Vater von fünf Kindern.
Nach seinem schweren Unfall 1976, den er nur knapp überlebte, hatte Niki Lauda sich nach eigenen Angeben gesund geärgert: "Der Priester hatte mir schon die letzte Ölung erteilt, er stand neben mir, ohne mit mir zu reden, weil er gedacht hat, dass ich im Koma sei. Ich hätte erwartet, dass er sagt: 'Lieber Gott, bitte hilf diesem Mann' oder so etwas. Hat er aber nicht. Das hat mich so geärgert, dass ich mir vorgenommen habe, jetzt erst recht gesund zu werden", erzählte Niki Lauda. © Cover Media