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Natalia Wörner über das Leben im Lockdown: “Auf jemanden zugehen, ohne zusammenzuzucken”

Bild von Natalia Wörner

DE Deutsche Promis - Natalia Wörner (53) hat ihr Ohr am Puls der Zeit. Die Schauspielerin dreht zurzeit einen Film, bei dem die Pandemie im Mittelpunkt steht. Doch eine eindeutige Antwort darauf, wie gerade ihre Branche mit dem Thema umgehen soll, hat auch sie nicht.

"Masken werden auf Jahre zum Alltag gehören"

"Noch sind wir ja mitten in der Pandemie, noch haben wir keinen Abstand, um von außen auf Corona zu schauen und zu wissen, wie wir langfristig im täglichen Leben damit umgehen werden", erklärte der Star im Gespräch mit 'Bild am Sonntag'. "Die Masken zum Beispiel werden in unserem Alltagsbild ganz sicher bleiben. Vielleicht sogar über Jahre." Klar, dass auch die Schauspielerin sich nach einem Jahr Pandemie verunsichert fühlt. Die Menschen seien dünnhäutiger geworden, glaubt Natalia Wörner: "Die Routinen, die Begegnungen, alles wurde auf den Kopf gestellt. Diese Situation ist existenziell für uns alle, das macht Angst."

Was Natalia Wörner besonders vermisst

Ihre Mutter hat Natalia Wörner seit dem Sommer 2020 nicht mehr gesehen, doch es gibt auch Lichtblicke, denn die Seniorin hat ihre erste Impfung erhalten: "Daher wage ich es auch, sie zu besuchen. Durch den kommenden Dreh werde ich mehrfach die Woche getestet." Auch wenn alle mit dem Leben im Lockdown zu kämpfen haben, hat der Star dennoch wenig Verständnis für diejenigen, die pausenlos klagen.

"Dass die Lage gerade so ist, ist natürlich doof, sich aber darüber zu beschweren jedoch relativ sinnlos", gibt sie sich gelassen. "Ich finde, jeder ist im Moment aufgefordert, solidarisch und besonnen und klug zu handeln. Jammern, zum Teil auf wirklich hohem Niveau, finde ich unmoralisch. Niemand wünscht sich die aktuelle Lage als Dauerzustand." Wer gesund ist und Arbeit habe, sollte ein wenig dankbarer sein. Doch natürlich kann auch sie kaum erwarten, dass sich alles zum Besseren wendet. "Mir fehlen die Begegnungen. Ich vermisse meine Familie, meine Freunde. Ich vermisse es, Menschen in den Arm zu nehmen. Wie gerne würde ich mal wieder auf jemanden zugehen, ohne innerlich gleich zusammenzuzucken", so Natalia Wörner.



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