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Laura Tonke: Anderssein darf keine Angst machen

Bild von Laura Tonke

Laura Tonke (45) liebt Berlin über alles. Die Darstellerin ist in Friedenau aufgewachsen und wohnt mit ihrer Familie in der Metropole, in der sie auch oft vor der Kamera steht. Dabei hat sich nicht alles zum Besseren verändert, wie sie am Beispiel ihres Sohnes deutlich macht.

Integration ist wichtig

Der Fernsehstar erinnert sich dabei an seine eigene Schulzeit, die sie in einer der ersten Integrationsklassen verbrachte, wie sie im Gespräch mit 'B.Z.' erklärt. Für Laura sei es eine wertvolle Erfahrung gewesen: "Wir waren mit 15 Kindern auch eine relativ kleine Klasse und lernten von Anfang an, aufeinander Rücksicht zu nehmen. Ich fand das toll und profitiere noch heute davon, weil mir jede Art von Anderssein keine Angst macht." Ihr Sohn hat diese Möglichkeit allerdings nicht, was Laura stark bedauert. Im Prenzlauer Berg, wo sie wohnt, gebe es dieses Angebot nicht. Trotzdem lebe sie gerne dort: "Dort wohne ich jetzt schon seit 20 Jahren. Fast alle, die in West-Berlin groß wurden, sind irgendwann in den Ostteil gezogen."

Nach dem Arbeiten noch einkaufen

Jetzt freut sie sich, dass es im Osten der Metropole mehr Straßenbeleuchtung und Cafés gibt. In Berlin fühlt sie sich einfach zuhause und ist besonders froh, wenn sie dort auch drehen kann, anstatt in ferne Städte reisen zu müssen. In der Heimatstadt zu arbeiten hat nämlich ganz entscheidende Vorteile, wie Laura Tonke anmerkt: "Ich hänge nun mal an der Stadt und es ist echt schön, hier zu drehen. Ich mag es, nach dem Drehen noch Einkaufen zu gehen. Das fühlt sich dann irgendwie nach einem normalen Leben an." Seit dem 6. Juni ist Laura Tonke in dem neuen Kinofilm 'TKKG' zu sehen.

© Cover Media



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