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Jörg Kachelmann will nie wieder ins TV

Aus und vorbei: Egal wie der Prozess um ihn endet, Jörg Kachelmann (52) weiß, dass seine TV-Karriere beendet ist.
Der ehemalige Wetterfrosch der ARD steht derzeit in Mannheim vor Gericht. Die Anklage wirft ihm vor, die Radiomoderatorin Sabine W. (37) in der Nacht zum 9. Februar zum Sex gezwungen und ihr gedroht zu haben, sie umzubringen. Zu dem Verfahren darf sich der einstige TV-Liebling nicht äußern, mit der 'Bild'-Zeitung sprach er jedoch über seine Zukunfts-Vorstellungen.
"Ich werde nach all dem keine Wettersendungen mehr moderieren können", betonte der Skandal-Meterologe und fand: "Nachdem Staatsanwaltschaft und Medien mein angebliches Privatleben gewaltsam öffentlich gemacht haben, wär's mit dem Blumenkohlwolken-Onkel wohl schwierig. Das Kapitel Fernsehen ist dadurch für mich beendet worden."
18 Jahre lang war Jörg Kachelmann im Fernsehen zu sehen, jetzt will er sich zurückziehen und als Redakteur in seiner eigenen Firma 'Meteomedia' arbeiten. Dann würde er Wettervorhersagen für TV-Sender, Versicherungen und Fluglinien erstellen. 1991 gründete Kachelmann seine Firma, inzwischen beschäftigt er über 100 Mitarbeiter in Deutschland, der Schweiz, Amerika und Kanada.
Besonders wichtig in dieser schweren Zeit: seine Mutter. "Vielleicht werde ich auch erst mal mit meiner Mutter zusammenwohnen", sinnierte Kachelmann über die Zeit nach dem Prozess. Wegen ihr tue ihm das ganze Drama um seine Liebesleben besonders leid, unterstricht der Wetter-Experte weiter.
Allzu feste Pläne sollte der Angeklagte aber noch nicht machen, schließlich ergeht das Urteil gegen ihn erst am 21. Dezember.
"Ich werde noch in vielen Gesprächen Menschen um Verzeihung bitten müssen", ist sich Jörg Kachelmann trotzdem heute schon sicher. © Cover Media