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Harald Schmidt: Man muss nicht den Durchblicker spielen

Bild von Harald Schmidt

DE Deutsche Promis - Ex-Talkmaster Harald Schmidt (64) findet, dass man beim Thema Glauben und Tod keine großen Theorien erwarten darf. Irgendwann sei da mal Schluss.

Keine Ahnung, was passiert

Der ehemalige Fernsehstar war immer sehr offen, was seinen katholischen Glauben betrifft, aber groß erzählen will er seiner immer noch beachtlichen Fangemeinde nichts. "Warum sollte man für die 80 oder 85 Jahre, die man hier auf Erden ist, den grossen Durchblicker spielen?", erklärte der Süddeutsche auf die Frage der 'Neuen Zürcher Zeitung', ob er auch Zweifel an seinem Glauben hatte. "Die Wahrscheinlichkeit, dass es hinterher ganz anders ist, liegt ja mindestens bei 50 zu 50." Den Tod zu begreifen sei sowieso schwer. "Das Thema Tod ist zu bombastisch, und irgendwann greift da auch Sprache nicht mehr."

Harald Schmidt und Corona

2021 war der Tod auch für viele Thema, allein durch die Tatsache, dass so viele an den Folgen von Corona gestorben sind. Um sich vor dem Virus zu schützen, ließen sich viele impfen. Bei Harald Schmidt kann man sich da nicht so sicher sein, denn im Interview gab er von sich: "Ich bin auf einem guten und vernünftigen Weg, 2G zu erfüllen." Das kann alles mögliche bedeuten und eine gewisse Impfmuffeligkeit konnte man schon im Sommer bei dem Star heraushören. "Allein wenn ich den Begriff 'Impfangebot' höre, schiebe ich es schon mal eine Woche raus", hatte er gegenüber 'RND' gespottet. Aber dann auch gleich hinterhergeschossen: "Ich bin absolut kein Impfgegner". Harald Schmidt braucht nur halt ein bisschen länger als andere, um sich vor Corona umfassend zu schützen.

Bild: Bernd Weissbrod/picture-alliance/Cover Images



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