Allgemein | STAR NEWS
Gentleman: Kinder müssen ihren eigenen Weg gehen

Der Sohn von Gentleman (38) geht mit seinem Vater strenger um als umgekehrt.
"Er hat meine CDs und gibt mir auch Kritik, und ich frage ihn oft, wie er die Songs findet", verriet der Reggae-Star ('It No Pretty') im Interview mit dem 'in'-Magazin über seinen zwölfjährigen Nachwuchs. Der Musiker legt viel Wert auf die Meinung seines Sprosses, der zugleich sein größter Kritiker zu sein scheint: "Er ist auch der Erste, der viele Lieder gehört hat", erzählte der Star, der mit bürgerlichem Namen Tilmann Otto heißt.
Während der Sohnemann seinem Papa also schonungslos die Meinung sagt - zumindest was die Musik betrifft -, sieht der Wahl-Kölner die Erziehung seines Nachwuchses etwas gelassener. Selbst das Thema Drogen bringt den zweifachen Vater nicht aus der Fassung. "Ich würde ihm den Joint nicht aus der Hand schlagen", gestand der Jamaika-Fan. Zwar würde es ihm nun nicht unbedingt ein Lächeln ins Gesicht zaubern, sollte er seinen Sohn beim Grasrauchen erwischen, dennoch ist der gebürtige Osnabrücker der Meinung, dass auch solche Experimente zum Leben dazugehören: "Ich fände es nicht cool, aber er muss seine eigenen Erfahrungen machen."
Letzten Endes sei ein jeder seines eigenen Glückes Schmied und auch wenn der Star seinen Kindern natürlich nur das Beste mit auf den Weg geben will, die Richtung, in die sie dieser Weg führen wird, müssen sie selbst finden. "Kinder sind eine Leihgabe von Gott", betonte Gentleman. "Man kann sie erziehen und ihnen Wege zeigen. Was mein Sohn aus seinem Leben macht, muss er aber selbst entscheiden." © Cover Media