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Brad Pitt hat sich endlich mit seiner Prominenz abgefunden

Bild von Brad Pitt

Ganz cool: Brad Pitt (47) hat einen Weg gefunden, um mit seiner Bekanntheit umzugehen.

Der Schauspieler ('Babel') gehört zu den berühmtesten Männern auf diesem Planeten. Er war mit bekannten Frauen wie Gwyneth Paltrow und Jennifer Aniston zusammen. Nun ist er glücklich und zufrieden mit Angelina Jolie und ihren sechs Kindern. Der Frauenschwarm brauchte Zeit, um sich an die öffentliche Aufmerksamkeit zu gewöhnen, aber er und Jolie können sich dabei gegenseitig unterstützen. "Sicher mache ich das! Er kann einfach Sachen machen", antwortete der Amerikaner auf die Frage des britischen 'Guardian', ob er Regisseur Terrence Malick beneidet, der für seine Zurückgezogenheit berühmt ist. "Es hat mich ein gutes Jahrzehnt gekostet, in dem ich mich in meinem Haus versteckt habe und nicht herausgegangen bin. Ich konnte mich mit der Idee nicht abfinden, dass Leute darauf warten, dass du dir in der Nase popelst oder ein Foto von dir bekommen, wie du eine Frau küsst. Es bringt dich durcheinander. Aber Angie und ich haben es im Griff. Wir müssen uns hinter Mauern verbergen, aber uns geht es gut."

Pitt ist momentan in Malicks 'The Tree of Live' zu sehen. Das Drama spielt unter anderem in den 50er Jahren und der Star gibt einen autoritären Vater. Religion, Wissenschaft und Familienbeziehungen werden in dem Film unter die Lupe genommen. 'Tree of Life' gewann bei den Filmfestspielen in Cannes die Goldene Palme und sein Hauptdarsteller konnte sich gut mit dem Inhalt identifizieren, weil er selber in einer religiösen Kleinstadt aufgewachsen ist. "Ich wuchs in dem verdammten Bibel-Gürtel auf! Diese Idee von einem übermächtigen Wesen, das unsere Taten beobachtet und uns die Chance gibt, zu sagen, er ist großartig, damit wir in den Himmel kommen - das funktioniert nicht für mich. Ich habe ein großes Problem damit. Ich sehe den Wert von Religion und dass es den Menschen als Kissen dient und ich möchte da nicht rauf treten. Auf der anderen Seite habe ich dort, wo ich aufgewachsen bin, gesehen, wie es trennt. Ich bin ein Typ, der gegen die Idee eines Himmels ist, aber ich respektiere, dass es eine größere Macht gibt, die größer ist, als wir es verstehen würden. Und in dem Film geht es darum. Allein die Tatsache, dass es dort etwas Unbekanntes und etwas Größeres gibt, kann ein Gefühl von Frieden geben. Das reicht mir."

Der sechsfache Vater freute sich, die Rolle des Mr. O'Brien zu übernehmen - eigentlich sollte Heath Ledger den Part bekommen - auch wenn sie einige harte Szenen beinhaltete. Im Film ist O'Brien oft gewalttätig gegenüber seinen Söhnen und wird von Versagensängsten verfolgt. Sein Darsteller hatte keine Probleme, von der Figur loszukommen. "Man hört die Geschichten von angestrengten Schauspielern, die nicht von ihrer Figur loskommen und ein oder zwei Wochen danach nicht wissen, wer sie sind. Ich gehöre nicht dazu. Mein glücklichster Moment ist der, wenn Schluss ist und ich wieder frei bin. Ich schaue nicht zurück", betonte Brad Pitt. © Cover Media



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