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Bono und George W. Bush: Eine ungewöhnliche Freundschaft

Bild von Bono

Kann sich jemand Bono (58) und George W. Bush (72) als gute Freunde vorstellen?

Eigentlich würden die meisten wohl erwarten, dass sich der Wohltäter und U2-Frontmann ('With or Without You') mit dem ehemaligen US-Präsidenten nicht allzu gut versteht. Doch jetzt die Überraschung: Bono und George W. Bush haben bereits erfolgreich in der Vergangenheit zusammengearbeitet und kommen auch sonst prima miteinander aus. Das verriet der Rockstar in einem Interview mit 'Today' anlässlich des Welt-AIDS-Tages am 1. Dezember, organisiert von Bushs Tochter Jenna Bush Hagar. Dabei wurden Erinnerungen an des erste, spannungsgeladene Meeting der beiden Männer vor 16 Jahren im Weißen Haus wach.

"Er wollte mich eigentlich nicht treffen, kann man ja auch verstehen, von wegen entgegengesetzte politische Ansichten und so weiter", blickt Bono auf das Treffen zurück, bei dem es um die AIDS-Epidemie in Afrika ging. "Ich wollte ihn dazu bringen, dass seine eigenen Werte ihm den Weg zeigen." Das gelang offenbar, denn Präsident Bush, dessen Vater George H. W. Bush am Freitag [30. November] im Alter von 94 gestorben war, setzte sich fortan gemeinsam mit Bono durch das AIDS-Hilfsprogramm PEPFAR (President's Emergency Plan for AIDS Relief) für die Bekämpfung der Immunschwächekrankheit in Afrika ein. Man vermutet, dass Bushs Engagement bis zum heutigen Tag rund 16 Millionen Menschen das Leben gerettet hat. Kein Wunder, dass Bono voll des Lobes ist: "Er ist mir sehr ans Herz gewachsen. Unter seiner harten Schale steckt Leidenschaft und Mitgefühl." Möge die menschenrettende Männerfreundschaft noch lange anhalten.

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