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Angeklagt wegen sexuellem Fehlverhalten: James Franco erreichte außergerichtliche Einigung

Bild von James Franco

DE Showbiz - James Franco (42) soll seine Stellung als Schauspiellehrer ausgenutzt haben, um Schülerinnen sexuell zu bedrängen. Jetzt wurde das Verfahren eingestellt, denn Kläger und Angeklagter einigten sich außergerichtlich – über die Höhe der Zahlungen ist nichts bekannt. Und das bedeutet auch nicht, dass Franco nie wieder angezeigt werden kann.

James Franco demütigte junge Frauen

Im Rahmen einer Sammelklage wurde 2019 bekannt, dass seine ehemaligen Studentinnen Sarah Tither-Kaplan und Toni Gaal ihn beschuldigten, Schülerinnen von Studio 4 dazu genötigt zu haben, sich für Auditions auszuziehen. Franco und andere Lehrer sollten gegenüber den jungen Frauen, die Schauspielkurse belegt hatten, "unangemessen sexualisiertes Verhalten" an den Tag gelegt haben.

Die Schulleitung habe "ein Klima der Belästigung und sexueller Ausbeutung" geschaffen, klagten andere Frauen. Die Vorfälle sollen sich während eines Meisterklasse-Kurses über Sexszenen ereignet haben, den Franco gab. Die von ihm mitgegründete Schule Studio 4 stellte nach nur drei Jahren 2017 den Betrieb ein.

Franco macht Klägerinnen Vorwürfe

Durch seinen Anwalt ließ James Franco ausrichten, die Anschuldigungen seien "eine ehrenrührige, nach Aufmerksamkeit heischende Anklage". Mehrere Monate wurde dennoch hinter verschlossenen Türen verhandelt, die Klage wird gegen eine Geldzahlung fallen gelassen, wie 'The Hollywood Reporter' berichtet. Am 11. Februar wurden die entsprechenden Dokumente beim Los Angeles Superior Court eingereicht. Wie teuer es nun genau für Franco und seine Mitangeklagten wird, soll bis zum 15. März feststehen. Da die Klage nicht rechtskräftig abgewiesen, sondern nur eingestellt wurde, könnten Franco und seine ehemaligen Kollegen jedoch auch in Zukunft erneut angezeigt werden. Schon jetzt ist jedoch klar, dass die Vorwürfe, die mitten in der #MeToo-Debatte laut wurden, der Karriere von James Franco einen empfindlichen Dämpfer versetzt haben, wofür ihn wohl vor allem Frauen kaum bemitleiden werden.



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