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Verlässliche Deos – Tipps&Tatsachen

Verlässliche Deos - Tipps&Tatsachen © 2010 iStockphoto LPDie aus mehreren Millionen Schweißdrüsen austretende Flüssigkeit ist eigentlich eine tolle Erfindung: Denn sie kühlt den Körper ab und verhindert, dass der Organismus nicht überhitzt.

Doch Schweiß hat auch seine negativen Seiten, vor allem wenn er sauer und stechend riecht. Besonders zum Sommer hin beginnt wieder die Zeit des Schwitzens und wer in der warmen Jahreszeit nicht auffallen möchte, braucht das richtige Deo. Dafür geben wir euch Tipps&Tatsachen rund um das Thema Deo.

Deodorants oder Anti-Transpirant
Um Körpergeruch zu vermeiden, lässt es sich auf zwei verschiedene Produktgruppen zurückgreifen: Deo oder Antitranspirant. Deos wirken bakterienhemmend und verhindern damit die Entstehung von unangenehmen Gerüchen, die durch den bakteriellen Zersetzungsprozess des Schweißes entstehen. Deos überlagern aber auch durch das enthaltene Parfum Körpergerüche. Ein Antitranspirant dagegen verringert die Schweißsekretion. Dadurch werden die Schweißdrüsen temporär verengt und die Schweißbildung um etwa 20 bis 60 Prozent reduziert, ohne negativen Einfluss auf die Temperaturregulation des Körpers.

Für Deo wie Antitranspirant gilt:
Sie können nur effektiv wirken, wenn sie auf gereinigte Haut aufgetragen werden.

Spray, Roller, Tücher oder Creme
Ein Deospray verleiht ein schnelles angenehmes Frischegefühl und ist leicht anzuwenden. Hierbei wird unterschieden zwischen Pumpspray und Aerosolen. Bei den Aerosolen werden die Wirkstoffe mit Hilfe von Flüssiggas als Treibmittel unter Druck in Spraydosen eingefüllt. Beim Sprühen verdampft das Treibmittel und die Wirkstofflösung verteilt sich in kleinste Tröpfchen auf der Haut.
Bei den Pumpsprays dagegen wird der Wirkstoff durch das Pumpen also mechanisch freigegeben. Die Grundlagen bilden in der Regel wässrig-alkoholische Lösungen mit einem Wassergehalt zwischen 10 und 70 Prozent.

Deo-Roller basieren auch Gele und Emulsionen vom Öl-in-Wasser-(O/W)-Typ. Dadurch lassen sich diese leicht mit Hilfe der Rollerkugel auftragen. Die meist alkoholhaltigen Gelgrundlagen verwenden größtenteils die gleichen Wirkstoffe wie Pumpsprays.

Deo-Cremes haben den Anwendungsvorteil, dass sie leicht einziehen, nicht kleben und ein angenehmes trockenes Gefühl auf der Haut hinterlassen. Deo-Cremes schützen genauso lange vor Körpergeruch, sie sind sehr hautverträglich und frei von Alkohol.

Deo-Tücher sind handlich in Sachets verpackt und eignen sich perfekt für unterwegs. Das Vlies wird mit einer hautmilden Deodorant-Lösung getränkt. Deo-Tücher können auch auf nicht gereinigter Haut aufgetragen werden, da die weichen, reißfesten Tücher dieses gleich miterledigen. Deo-Tücher sind dafür zuständig Schweiß und Geruchsbakterien aufzunehmen und erneuern den Deo-Schutz im Laufe des Tages.

Mit oder ohne Alkohol?
Alkohol besitzt aseptische Eigenschaften und wird daher oft Zwecken der Sterilisierung oder Konservierung eingesetzt. Daher ist eine Deo ohne Alkohol weniger wirksam gegen Geruch als Deos mit Alkohol. Wer sensible und sehr empfindliche Haut sollte besser auf Deodorants auf alkoholhaltiger Basis verzichten. Auch Deos, die Parfum enthalten können die Haut schnell reizen und es kommt zum Juckreiz.

Aluminiumchlorid in Deodorants und Anti-Transpirante
Aluminiumchlorid ist der Hauptwirkstoff gegen das Schwitzen und findet sich daher in nahezu jedem Produkt wieder - mal geringer mal stärker dosiert, das kommt ganz darauf an für welches Produkt ihr euch entscheidet. Aluminiumchlorid werden in Verbindung mit der Alzheimer-Erkrankung gebracht, da in den Gehirnen von Alzheimer-Patienten erhöhte Aluminiumwerte nachgewiesen wurden. Allerdings ist nicht eindeutig bewiesen wie das Aluminium ins Gehirn gelangt ist und durch welche Einwirkung.

In der Galerie haben wir euch wirksame Deos und Anti-Transpirante zusammengestellt. Klickt euch durch!



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