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Uwe Ochsenknecht über Lampenfieber und Porno-Darsteller

Bild von Uwe Ochsenknecht

Ein bisschen lästern, ein bisschen Seelenstriptease: In einem Radio-Interview sprach Schauspieler Uwe Ochsenknecht (54) über die Schwächen anderer und seine eigenen.

In der Radiosendung 'hr3-Talk' des Hessischen Rundfunks machte der Künstler zunächst seinem Ärger über Kollegen ohne professionelle Ausbildung Luft: "Jeder, der mal seinen Arsch in einem Porno hingehalten hat oder in irgend so einem Softsexfilm, kann sich als Schauspieler titulieren", wetterte die männliche Kult-Blondine und verdeutlichte: "Das ist eine Frechheit denen gegenüber, die sich da wirklich Mühe geben, sich immer auf andere Art und Weise den Arsch aufreißen, um einen guten Job zu machen."

Als guten Job lässt sich Ochsenknechts Rolle im Musical 'Hairspray' bezeichnen: Derzeit steht das Multitalent sechs Mal die Woche als Edna Turnblad in Köln auf der Bühne. Obwohl der Entertainer schon seit über 30 Jahren schauspielert, plagt ihn noch das Lampenfieber. Im 'hr3-Talk' gestand der Star: "Jedes Mal, fünf Minuten vorher, wenn ich hinterm Vorhang stehe, dann wackeln mir die Knie, ich hab' schweißnasse Hände, ich hab' Herzklopfen. Also, ich scheiß' mir wirklich ins Hemd."

Dabei quälten ihn immer dieselben Gedanken, ergänzte Ochsenknecht: "Wie sind die Leute drauf, wie ist die Band drauf? Ich gucke: Stolper nicht, wenn du jetzt auf die Bühne gehst. Ich gucke: Ist der Hosenstall zu?" © Cover Media



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