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Prinzessin auf der Erbse
Die Erbse ist gesund, schmeckt und überführt sogar Hochstaplerinnen, jedenfalls im Märchen. ForHer zeigt allen (Nicht-)Prinzessinnen, was alles in der Erbse steckt und das ist nicht wenig.
Der dänische Schriftsteller Hans Christian Andersen hat in seinem Märchen die Erbse dazu genutzt, die wahre Prinzessin zu finden. Aber, dass die Erbse so berühmt geworden ist, hat sie vor allen Dingen ihren wertvollen Inhaltstoffen zu verdanken.
Sie ist übrigens die älteste Nutzpflanze unter den Hülsenfrüchten. Ursprünglich im Nahen Osten beheimatet, ist sie heute auf der ganzen Welt verbreitet. In Europa reicht der Anbau bis in die vorgeschichtliche Zeit zurück. Erbsen galten als Sinnbild der Fruchtbarkeit und als besondere Delikatesse.
In der Erbse steckt viel Viatmin- B1, das auch Thiamin genannt wird. Es sorgt vor allem für ein reibungsloses Funktionieren von Muskeln und Nerven. So ist es etwa an der Weiterleitung von Nervenimpulsen beteiligt.
Vitamin B1 ist aber auch in Aktion, wenn der Körper aus Kohlenhydraten Energie gewinnt. Es gibt kein Gemüse, das reicher an Eiweiß ist als Erbsen, die ungefähr 7 Prozent Eiweiß enthalten und zu 14 Prozent aus Kohlenhydraten bestehen.
Durch den hohen Kohlenhydratanteil, der in jungen Erbsen als Zucker enthalten ist, haben Erbsen 94 Kalorien je 100 g. Aber auch die Mineralstoffe kommen nicht zu kurz: Eisen, Phosphor und Kalium sind ebenfalls in der Erbse enthalten.
Man kann das grüne Gemüse in etwa 80 Sorten unterscheiden, davon sind diese drei am wichtigsten:

• Markerbse:
eine flache Schote mit runzlig-kleinen, eckigen Körnern; lieblich und süß.
• Palerbse:
jung schmeckt sie noch süß, aber ausgereift schmeckt sie mehlig-fade, daher ist sie bestens
als Trockenerbse geeignet.
• Zuckerschote:
ist ein sehr edeles Gemüse. Hier stehen eigentlich nicht die Erbsen, sondern die ganzen Schoten im Mittelpunkt. Die Ernte wird eingebracht, wenn die Samen noch jung sind. Zuckerschoten sind besonders zart und süß.
Und jetzt für alle Prinzessinnen noch ein leckeres Rezept.
WARMER ZUCKERSCHOTEN-SALAT
Zutaten
600 g Zuckerschoten
200 g Möhren
3 Lauchzwiebeln
1 Petersilienwurzel
Salz, Pfeffer
1 Kästchen Kresse
2 Stängel Zitronenmelisse
4 El. Bärlauchöl
3 El. Sherryessig
Zubereitung
Das Gemüse waschen und putzen. Von den Zuckerschoten eventuell Fäden abziehen, die Möhren längs in dünne Scheiben schneiden.
Die Lauchzwiebeln werden in ca. 2 cm große Stücke geschnitten und die Petersilienwurzel in Streifen. Dann die Zuckerschoten in kochendem Wasser 2 Min. blanchieren, in Eiswasser tauchen und abtropfen lassen.
Die Zwiebeln ebenso kurz blanchieren. Danach Möhren und Petersilienwurzel 3 Min. blanchieren und in Eiswasser tauchen. Das Gemüse in ein Sieb geben und zugedeckt warm halten. Die Kresse mit der Küchenschere abschneiden, Zitronenmelisse-Blättchen abzupfen, waschen und trocken tupfen. Öl, Essig, je 1 Prise Salz und Pfeffer zu einer Marinade verrühren. Gemüse und Kräuter auf Teller verteilen und mit dem Dressing beträufeln. Sofort servieren.
Guten Appetit!
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