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Oslo-Siegerin Lena: Verdammte Axt!

Unser Sommermädchen: Oslo-Abräumerin Lena Meyer-Landrut (19) wurde nach ihrem Sieg beim 'Eurovision Song Contest' in ihrer Heimatstadt Hannover wie ein echter Megastar gefeiert. "Verdammte Axt" lautete der gewohnt durchgeknallte Kommentar der jungen Musikerin dazu.
Am Sonntag um 15.21 Uhr landete die Lufthansa-Maschine 'Eberswalde' auf dem Flughafen Hannover, elf Minuten später stieg Lena ('Satellite') aus. Die Sängerin trug ein weiß-lila geringeltes T-Shirt, eine schwarze Lederjacke und - passend zum Sieg beim 'ESC' - einen schwarz-rot-goldenen Kranz im Haar.
Laut Informationen der 'Bild'-Zeitung jubelten Lena bei strömenden Regen 3.000 Fans zu. Die Hannoveranerin schnappte sich daraufhin ein Lautsprecher-Mikro der Polizei und ruft: "Das ist Wahnsinn. Geht doch rein, es regnet! Ihr seid ganz schön verrückt! Danke schön!"
Niedersachsens Ministerpräsident, CDU-Politiker Christian Wulff (50), nahm das Sommermädchen in Empfang und ließ es sich nicht nehmen zu betonen: "So empfangen wir hier Präsidenten, aber ich denke, Lena hat?s verdient!"
Doch wer dachte, das war es dann, der irrte gewaltig. Im Limousinen-Konvoi wurden Lena Meyer-Landrut und ihr Mentor Stefan Raab (43) ins Rathaus von Hannover gebracht. Dort kreischten rund 40.000 Fans dem Dream-Team zu.
Lena durfte sich sogar ins Goldene Buch der Stadt Hannover eintragen. Gewohnt übersprudelnd kritzelte die Nationalheldin: "Wow, verdammte Axt. Ist das geil. Dankeschönst, Leni."
Stefan Raab ('TV Total') sieht mit dem Sieg seines Schützlings das Ende der Fahnenstange übrigens noch nicht gekommen. Vor dem Rathaus verkündete der Star-Moderator gut gelaunt, Lena im nächsten Jahr wieder zum 'ESC' schicken zu wollen: "Ich halte es für angemessen, dass sie im nächsten Jahr den Titel in Deutschland verteidigt."
Damit wäre zwar die Frage nach dem 'wer' geklärt, das 'wo' steht aber wohl noch lange nicht fest. Denn während sich Lena Meyer-Landrut noch im Siegestaumel feiern lässt, diskutieren schon die ersten, in welcher deutschen Stadt im kommenden Jahr der 'Eurovision Song Contest' stattfinden darf.
Wie die 'Süddeutsche Zeitung' in ihrer heutigen Online-Ausgabe berichtete, sehen sich sowohl Berlin als auch Hamburg, Köln und natürlich Hannover als passende Austragungsorte. So sagte der Berliner Senatssprecher Richard Meng laut der 'SZ' am Sonntag: "Der Grand Prix würde auch zur Metropole Berlin und dem kreativen Potenzial der Stadt passen.", während Christian Wulff verkündete: "Es wäre toll, wenn der Song Contest nächstes Jahr in die Medienstadt Hannover kommt."
Lena Meyer-Landrut dürfte diese Diskussion noch egal sein - die Siegerin des 'Eurovision Contest' feiert erstmal, verdammte Axt! © Cover Media
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