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Moritz Bleibtreu: Zeichnen gegen Dämonen

Bild von Moritz Bleibtreu

Bunt gegen Kummer: Als Moritz Bleibtreu (39) als Kind einen Alptraum hatte, ermutigte ihn seine Mutter Monica (? 65), sein Traum-Monster aufzumalen - und vergessen war die Angst.

"Als ich klein war, hatte ich einen Albtraum und bin weinend zu meiner Mutter gelaufen. Als sie wissen wollte, von was ich träumte, sagte ich: 'Da war irgend so ein Teufel'", erinnerte sich der Megastar ('Agnes und seine Brüder') im Interview mit dem 'Tele 5'-Filmmagazin 'Wir lieben Kino Extra' und erzählte weiter: "Meine Mutter meinte: 'Komm, mal ihn mir auf'. Also hab ich mich um 3 Uhr nachts hingesetzt und gemalt. Logischerweise kam irgend so ein Hampelmännchen raus. 'Und davor hast du Angst?', fragte mich meine Mutter. 'Nein, stimmt - davor habe ich keine Angst', antwortete ich wahrheitsgemäß und ging wieder pennen."

Genauso, wie seine Mutter mit Alpträumen umzugehen pflegte, sollten die Menschen mit traumatischen Geschichtsereignissen umgehen, findet der Kino-Held.

"Nur, wenn du die Geschichte benutzt und zum Teil deines Lebens machst, wirst du sie ertragen können", betonte der Künstler.

Moritz Bleibtreu ist demnächst als Nazi-Verbrecher Joseph Goebbels in 'Jud Süß - Film ohne Gewissen' zu sehen. © Cover Media



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