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Mo’Nique: Bruder gesteht jahrelangen Missbrauch

US-Star Mo'Nique (42) hat alles, wo von man träumen kann: eine glänzende Hollywood-Karriere, drei gesunde Kinder, einen Mann und einen Oscar. Doch in ihrer Kindheit wurde die Powerfrau jahrelang von ihrem eigenen Bruder sexuell missbraucht. Jetzt entschuldigte sich Gerald Imes öffentlich für seine Taten.
Imes räumte in der Talk-Show von TV-Göttin Oprah Winfrey ein, seine kleine Schwester jahrelang genötigt zu haben. Er war damals 13 Jahre alt, Mo'nique sieben. Laut dem ehemals Drogensüchtigen verging er sich vier Jahre lang an seiner Schwester.
In der Show erklärte der Mann: "Ich bin hier, um anzuerkennen, dass ich 30 Jahre lang die Wahrheit nicht sehen wollte. Ich will einfach nur sagen, dass es mir leid tut."
Gründe für sein Verhalten will Imes in seiner Drogensucht erkennen. Er enthüllte: "Als der Missbrauch anfing, war ich völlig außer Kontrolle geraten. Ich habe mit elf angefangen Koks, Alkohol und Heroin zu konsumieren."
Zwar hörten die Misshandlungen auf, als Mo'Nique 11 Jahre alt wurde. Doch Imes erstickte in den Folgejahren fast an seinen Schuldgefühlen. "Ich nahm weiter Drogen, um meinem Schmerz, meiner Angst zu entkommen", beschrieb der Sexualstraftäter und erkannte: "Ich habe das Vertrauen meiner Schwester benutzt und verraten."
Nachdem er sich nicht mehr an seiner Schwester vergriff, missbrauchte Gerald Imes ein anderes Mädchen und landete zwölf Jahre hinter Gittern.
Neben dem Täter selbst erschienen auch Mo'Niques Eltern in der Show. Sie erzählten, dass sie ihren Sohn sofort zuhause rausgeschmissen hätten, als ihnen die damals 15-jährige Mo'Nique von dem Missbrauch berichtete. Doch nur einen Monat später durfte Imes wieder zurück kommen.
Mo'Nique hat seit knapp drei Jahren keinen Kontakt zu ihren Eltern, sie kann ihnen ihre schreckliche Kindheit nicht vergeben.
Imes hofft, mit seiner öffentlichen Entschuldigung Wiedergutmachung leisten zu können und dafür zu sorgen, dass seine Familie wieder zueinander findet.
"Ich tue das, um mich zu entschuldigen, und hoffentlich ein wenig Familien-Einheit zu schaffen. Meine Schwester, ich, Mama, Papa, unsere Brüder und Schwestern - lasst uns unsere Familie wieder zusammen bringen", versuchte der angeblich Geläuterte in Worte zu fassen. © Cover Media