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Mehr Sicherheit in der Schwangerschaft
Frauen in Deutschland haben während der Schwangerschaft das weltweit umfangreichste Vorsorge-Programm.
Trotzdem gibt es darüber hinaus noch Untersuchungen, die leider extra kosten.
Wir zeigen euch, wo euer Geld sinnvoll angelegt ist und worauf sich ruhig verzichten lässt.
Die Standard Untersuchungen
Einmal im Monat, ab der 32. Woche sogar alle zwei Wochen, steht der Vorsorge-Termin an. Die Kosten dafür übernimmt die Kasse.
Beim ersten Vorsorgetermin werden Blutuntersuchungen (wie z.B. Hepatitis B-Test, Chlamydien-Test, Röteln-Test und HIV-Test) gemacht. Die Ergebnisse trägt der Arzt im Mutterpass ein. Hinzu kommen drei Ultraschall-Screenings, zwischen der 9. und 12., 19. und 22. sowie 29. und 32. Schwangerschaftswoche.
Die Kosten für einen Geburtsvorbereitungskurs trägt ebenfalls die Kasse und übernimmt alle Kosten, die in Zusammenhang mit der Entbindung und einem damit verbundenen Krankenhausaufenthalt von bis zu sechs Tagen entstehen.
Bis zum zehnten Tag nach der Geburt wird eine Hebammen-Betreuung bezahlt.
Glukose-Screening
Schwangerschaftsdiabetes ist eine Glukose-Stoffwechsel-Störung, die gehört zu den häufigsten Schwangerschaftskomplikationen zählt: rund 3 - 5 Prozent aller Schwangeren sind betroffen.
Weil die Erkrankung zumeist ohne eigene Symptomatik auftritt, wird diese ohne gezielte Suche in rund 90 Prozent der Fälle nicht diagnostiziert und damit auch nicht behandelt.
Ein deutlich erhöhtes Frühgeburts-Risiko sowie signifikant häufigere Komplikationen während der Geburt sind die Folge.
In Zusammenarbeit mit Frauenärzten bietet die BKK MOBIL OIL ihren Versicherten die Möglichkeit, diese Risiken durch ein Glukose-Screening zu minimieren.
Sinnvoll? Ja. Denn Schwangerschaftsdiabetes führt zu einem übermäßigen Wachstums des Kindes im Mutterleib (Markrosomie). Die Größe des Babys kann zu Komplikationen beim Geburtsvorgang führen: überdurchschnittlich häufig muss die Saugglocke eingesetzt oder per Kaiserschnitt entbunden werden.
Einige Krankenkassen bieten ihren Kunden einen oralen Glukosetoleranztest an, der unkompliziert und schnell eine zuverlässige Diagnostik ermöglicht: zwischen der 24. und der 28. Schwangerschaftswoche wird nach Einnahme einer speziellen Zuckerlösung eine gezielte Blutzuckermessung durchgeführt.
Kosten? Hängt von der Krankenkasse ab, teilweise übernehmen die Krankenkassen diese komplett.
Extra-Bluttest
Toxoplasmose-Test
Die Toxoplasmose ist eine Infektionserkrankung, die bei der Erstinfektion in der Schwangerschaft zu Hirnschäden beim Kind führen kann.
Die Erkrankung wird durch Katzenkot und rohes Fleisch übertragen. Ob Sie vor dieser Erkrankung geschützt sind, kann durch eine Blutuntersuchung geklärt werden. Falls kein Schutz besteht, sind zwei Kontrollunteruchungen zu empfehlen.
Sinnvoll? Wenn ihr Katzen habt, ist der Test definitv angebracht.
Kosten? ca. 25 Euro.
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