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Karoline Herfurth macht sich nicht gern nackig

Bild von Karoline Herfurth

Bitte angezogen: Karoline Herfurth (25) findet, es sei doppelmoralisch, dass sich Schauspielerinnen, die Erfolg haben wollten, unbedingt ausziehen müssten: "Einerseits wird es eingefordert. Es gibt eine gesellschaftliche Nachfrage nach Nacktheit. Sex sells. Aber andererseits wird man verurteilt, wenn man sich vor Millionen von Menschen auszieht," stellte sie im Interview mit der "Neuen Osnabrücker Zeitung" fest. Die Sache mit der Nacktheit ist für sie auch spannend, wenn sie darüber nachdenkt, inwieweit sie als Schauspielerin in eine Rolle eintauchen kann, bis die Grenzen zwischen dem Charakter, den sie spielt und ihr eigener verschwimmen: "Wenn ich im Film jemanden umbringe, ist das Illusion. Wenn ich jemanden küsse, berührt meine Zunge wirklich seine Zunge. Gibt es hier noch eine Möglichkeit, zwischen Rolle und Person zu unterscheiden?"

Trotz dieser Schwierigkeiten genießt die 'Das Parfüm'-Darstellerin ihren Beruf natürlich in vollen Zügen. Wobei sie allerdings auch schon feststellen musste, dass nicht alles Gold ist, was glänzt: "Da bin ich auch aus Schaden klug geworden. Ein geschenktes Kleid ist ein geldwerter Vorteil und wird versteuert. Wenn Chanel mir ein Kleid für 1500 Euro schenkt, zahle ich 500 Euro Steuern. Als Mercedes mich ein Jahr unterstützt hat, wollte das Finanzamt hinterher 12.000 Euro. Dafür hätte ich mir jetzt ein Auto gekauft." © Cover Media



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