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Denzel Washington: Oscar ist nicht das Ziel

Vergiss' den Goldjungen: Denzel Washington (55) findet, Schauspieler sollten nie mit dem Gedanken an einen Film herangehen, dass sie einen Oscar gewinnen könnten.
Der Leinwandheld ('American Gangster') ist in seiner Karriere bereits mit zwei der begehrten Preise ausgezeichnet worden - einen Oscar bekam er als bester Nebendarsteller im 1989er Film 'Glory' und den anderen als bester Hauptdarsteller für seine außergewöhnliche Leistung im Kassenschlager 'Training Day' von 2001. Obwohl der Star begeistert ist, auf solch prestigeträchtige Weise geehrt worden zu sein, behauptet er, dass es falsch wäre, wenn er nun jeden Film, den er mache, mit dem Gedanken anpacke, dass er einen Preis dafür gewinnen werde.
Der bescheidene Beau erklärt, er sei immer verblüfft, Auszeichnungen wie den Oscar zu erhalten, weil er den Gedanken ans Gewinnen nicht einmal in seinen Kopf reinlasse. "Auszeichnungen und anerkannt zu werden, sind großartig. Aber ich habe nie einen Film gemacht, um einen Oscar zu gewinnen. Der Herr weiß, ich dachte nicht, dass ich einen für 'Training Day' gewinnen würde. Aber du kannst auf diesem Weg nicht an die Sache herangehen", warnte er.
Washington verriet, dass er, statt mit einem großen Ego an ein Filmset zu kommen, stets mit dem Plan, hart zu arbeiten und seine bestmögliche Performance abzuliefern, an neue Filme herangehe. Der talentierte Hollywoodstar sagte, dieselbe Regel sollte auf alle Karrieren zutreffen und verglich Schauspieler, die erwarteten, einen Oscar zu gewinnen, mit Autoren, die erwarten, für jedes Stück, das sie schreiben, den Pulitzer-Preis zu erhalten.
"Das ist wie, jedesmal wenn ich schreibe, wird dies mein Pulitzer-Preis-gewinnender Artikel. Das weißt du nicht. Du versuchst, gute Arbeit zu machen, und siehst, was passierst", erklärte Denzel Washington. © Cover Media