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Cindy aus Marzahn: Erfolgreich ohne schlechtes Gewissen

Bild von Cindy aus Marzahn

Aschenputtel im Glück: Cindy aus Marzahn (38) ist froh, der Arbeitslosigkeit entkommen zu sein.

"Das Loch, in dem ich saß, wurde immer tiefer. Manchmal habe ich zwei, drei Tage am Stück im Bett gelegen. Wofür hätte ich aufstehen sollen?", erzählte die Kult-Comedienne ('Cindy aus Marzahn und die jungen Wilden') über die Zeit vor dem Durchbruch, als sie ohne Job und ohne Hoffnung in Berlin lebte. "Plötzlich hast du keine Aufgabe mehr, du sitzt vor dem Fernseher rum und frisst. Mit jedem Pfund sank meine Chance auf einen neuen Job. (?) Während meiner Arbeitslosigkeit habe ich 25 Kilo zugenommen."

Vier Jahre lang lebte die talentierte Entertainerin von Hartz IV, davor war die gelernte Köchin Geschäftsführerin eines Restaurants - ihren Ruhm musste sich Ilka Bessin, so Cindy mit bürgerlichem Namen, hart erkämpfen.

"Ich sagte: 'Ich möchte mich selbstständig machen als Comedian.' Meine Betreuerin pampte mich an: 'So eine Hampelei finanzieren wir nicht!' Mir sind die Tränen runtergelaufen", berichtete der heutige Superstar.

Mittlerweile ist Cindy aus Marzahn aus der Comedy-Szene nicht mehr wegzudenken. Ein schlechtes Gewissen, weil sie ihr altes Leben hinter sich gelassen hat, will sich Cindy aus Marzahn nicht einreden lassen: "Ich weiß sehr zu schätzen, wie gut es mir geht. Aber ich habe kein schlechtes Gewissen, denn ich arbeite oft 15, 16 Stunden am Tag." © Cover Media



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