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Christiane Paul kann auch böse werden

Nicht nur nett: Christiane Paul (36) verrät, dass sie auch eine "böse" Seite hat.
Die Schauspielerin ('Im Juli') hat das Image einer bodenständigen, im Leben stehenden und sehr netten Person. Das freut sie, aber sie kann auch anders, wie sie in einem Interview mit 'planet-interview.de' verriet. "Ich kann echt total böse und aggressiv sein und auch sehr ungehalten. Ich bin sehr ungeduldig und manchmal stoße ich die Leute echt vor den Kopf."
Die Aktrice zweifelt daran, dass man von allen gemocht werden könnte. Die Wahl-Hamburgerin hat Schwierigkeiten mit Menschen, die vorgeben freundlich zu sein. "Ich finde es schlimm, wenn man sich vornimmt, immer nett zu sein, aber es überhaupt nicht ist. Ich versuche, so zu sein, wie ich bin ... Und es gibt Phasen, da bin ich echt ziemlich unleidig. Wenn ich in der Post anstehen muss, zum Beispiel. Oder wenn jemand eine halbe Stunde braucht, um mir den Kuchen einzupacken, den ich gerade gekauft habe."
Trotzdem läuft der TV-Star nicht die ganze Zeit mit langem Gesicht durch die Gegend: "Ich bin schon jemand, der relativ viel Energie und auch Freude am Leben hat und an dem, was ich mache. Ich glaube, das ist ganz wichtig, dass man mit dem, was man tut, glücklich ist." Paul mag zwar glücklich mit ihrem Schauspielberuf sein, aber ihre Eltern hätten doch gerne, dass sie ein festes Einkommen hätte. Zwar hätten sie ihr Schauspieltalent gefördert, aber sie blieben doch immer vorsichtig. "Als das (die Schauspielerei) dann Fahrt aufnahm, waren sie skeptisch, weil das ein Berufsbild ist, was man als Außenstehender überhaupt nicht überblickt."
Und diese Skepsis sei bis heute geblieben. "Meine Mutter hat heute noch Angst, dass ich nicht überlebe ... Ich muss hier halt immer noch klarmachen: 'Mama, ich verdiene mein eigenes Geld, seit vielen Jahren schon, und ich schaffe das irgendwie", erzählte Christiane Paul. © Cover Media