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Carey: „Ich habe alle im Stich gelassen“

Carey: "Ich habe alle im Stich gelassen" © WENNMariah Carey hat sich im US-Fernsehen erneut für ihre emotionale Performance bei Michael Jacksons Gedenkfeier entschuldigt - weil sie glaubt, sie habe "alle im Stich gelassen".

Die Sängerin war der erste Performer, der am Dienstag im Staples Center in Los Angeles auf die Bühne ging. Sie sang bei der Feier den Jackson 5-Hit "I'll Be There", hatte aber Mühe beim Singen und sah verweint aus.

Carey ging dann auf ihre Twitter-Seite, um sich für ihre Performance zu entschuldigen, und erklärte, dass sie ihr Schluchzen zurückhalten musste, nachdem sie Jacksons goldenen Sarg auf der Bühne gesehen hatte.

Sie fühlt sich aber immer noch schuldig - und trat am Mittwoch in der US-Show "Today" auf, um ihre Enttäuschung darüber zu erklären, wie sie gesungen hat.

Carey: "Ich habe ein bisschen das Gefühl, als hätte ich alle im Stich gelassen, aber ich habe es wirklich versucht und es war schwierig."

Ihr Auftritt habe gezeigt, wie sehr Jacksons Tod sie getroffen hat. Carey: "Aber wisst ihr, was ich denke? Es war ein echter und ehrlicher emotionaler Moment."

Und auch ihr Ehemann Nick Cannon unterstützt sie, wo er nur kann und versichert, dass ihre emotionale Performance bei Michael Jacksons Gedenkfeier perfekt war - sie hätte sich unmöglich darauf vorbereiten können, für einen verstorbenen Freund zu singen.

Cannon ist immer noch von Careys Tapferkeit beeindruckt: "Das ist eines dieser Dinge, wo nervös nicht mal ein Wort ist, weil niemand je emotional oder körperlich darauf vorbereitet ist, auf die Bühne gehen zu können, sei es nun eine Person oder eine Million Personen. Man ist nie vorbereitet, da hoch zu gehen und singen zu müssen und gleichzeitig einen Freund betrauern. Du weißt nie, was passieren wird. Das ist definitiv eines dieser Dinge, wo wir nur ein Gebet sprechen, alles in Gotts Hände legen, und es geschehen lassen."



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