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Bernd Eichinger bringt Kampusch-Leiden ins Kino

Bild von Natascha Kampusch

Ein großes Projekt: Filmemacher Bernd Eichinger (61) will aus dem Entführungs-Drama von Natascha Kampusch (22) einen Film machen.

Die junge Wienerin wurde 1998 als Zehnjährige von dem Nachrichtentechniker Wolfgang Priklopil in Wien entführt. Über acht Jahre hielt der Mann sein Opfer in seinem Haus in Strasshof gefangen. 2006, mit 18 Jahren, konnte Kampusch fliehen. Priklopil nahm sich kurze Zeit später das Leben.

Genau diese Geschichte will Produzent Bern Eichinger ('Der Untergang', 'Das Parfum') jetzt auf die große Leinwand bringen.

Wie die österreichische Webseite 'oe24.at' berichtete, betone der Filmemacher in einer Pressemitteilung: "Ich weiß es sehr zu schätzen, dass Natascha Kampusch uns das Vertrauen entgegenbringt, ihre Geschichte zu verfilmen."

Mit "uns" meint Eichinger sich, die Filmgesellschaft 'Constantin Film' und den Dokumentarfilmer Peter Reichard. Dieser hatte Natascha Kampusch für die ARD-Reportage 'Natascha Kampusch - 3096 Tage Gefangenschaft' nach ihrem Freikommen mehrere Monate begleitet.

'oe24.at' zitierte Eichinger weiter: "Peter Reichard und mir geht es darum, dass nach all den Medienspekulationen und Politskandalen, die der Entführungsfall Natascha Kampusch ausgelöst hat, erzählt wird, was wirklich geschehen ist."

Wolfgang Brunner, der Sprecher Kampuschs, bestätigte das Projekt gegenüber der 'APA'.

Auch Kampusch selber meldete sich laut der österreichischen Website zu Wort und betonte: "Viele einfühlsame Zusendungen der letzten Jahre haben mich dazu bewegt, mein Schicksal verfilmen zu lassen. Ich bin froh, dass sich nun mit Bernd Eichinger und der Constantin Film eine außergewöhnliche Gelegenheit bietet, meine Geschichte in behutsamer Weise auf die Leinwand zu bringen."

Der Film über die Geschichte von Natascha Kampusch soll 2012 in die Kinos kommen, weitere Details sind nicht bekannt. © Cover Media



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